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10.01.2011

19:44 Uhr

Börse Wien

Sehr schwacher Wochenbeginn

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Montag bei moderatem Volumen mit klaren Kursverlusten beendet. Der ATX rutschte 65,96 Punkte oder 2,28 Prozent auf 2 831,82 Zähler ab.

dpa-afx/apa WIEN. Die Wiener Börse hat die Sitzung am Montag bei moderatem Volumen mit klaren Kursverlusten beendet. Der ATX rutschte 65,96 Punkte oder 2,28 Prozent auf 2 831,82 Zähler ab. Damit lag die tatsächliche Entwicklung des Leitindex rund 43 Punkte unter der heutigen Händlerprognose im APA-Konsensus von 2 875 Punkten.

Der ATX musste zum Wochenauftakt deutliche Abschläge hinnehmen. Auch das internationale Umfeld zeigte sich von seiner negativen Seite, wenn auch weniger deutlich als das heimische Börsenbarometer. "Die Meldungslage blieb dünn. Im Fokus standen einmal mehr die Sorgen um eine Ausbreitung der europäischen Schuldenkrise", kommentierte ein Händler. Europaweit zählten Finanzwerte und Titel aus dem Rohstoff-Sektor zu den größeren Verlierern.

Die Aktien der Erste Group büßten in dem schwachen Branchenumfeld 4,21 Prozent auf 33,43 Euro ein. Raiffeisen Bank erging es mit einem Abschlag von 3,78 Prozent auf 40,77 Euro nicht viel besser. Voestalpine mussten ein Minus von 3,92 Prozent auf 35,26 Euro verbuchen. Merrill Lynch hat die "neutral"-Einstufung bestätigt und das Kursziel von 31 auf 37 Euro angehoben. Die Analysten der Citigroup haben ihr Anlagevotum hingegen von "buy" auf "hold" gesenkt und das Kursziel von 35 Euro beibehalten.

Auch die Versicherer mussten zum Teil deutlich an Terrain abgeben. Vienna Insurance Group korrigierten nach den jüngsten Zugewinnen um 3,95 Prozent nach unten auf 38,42 Euro. Uniqa sanken um 1,05 Prozent auf 14,64 Euro.

Unter den Öl-Werten verloren Schoeller-Bleckmann 2,22 Prozent auf 62,50 Euro. OMV schlossen 1,89 Prozent im Minus bei 30,35 Euro. Morgan Stanley hat das Anlagevotum von "equalweight" auf "underweight" und das Kursziel von 35 auf 30 Euro gesenkt.

Gegen den Trend zogen Intercell um 2,71 Prozent auf 10,79 Euro an. Zu den wenigen Gewinnern zählten auch Andritz mit einem Kursanstieg um 2,32 Prozent auf 68,69 Euro. Die UBS hat das Kursziel für den Anlagenbauer von 67 auf 82 Euro nach oben geschraubt und die Kaufempfehlung bestätigt.

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