Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

19.07.2016

08:48 Uhr

Börsen Asien

Anleger in Fernost machen Kasse

Gewinnmitnahmen sorgten an den asiatischen Börsen für leichtere Notierungen. In Japan stiegen die Kurse hingegen, weil der Yen an Boden verlor. Nintendo-Aktien bleiben wegen des Handy-Spiels „Pokemon Go “ auf Erfolgskurs.

Vor einer elektronischen Börsenanzeigetafel in Tokio. AP

Börsen Asien

Vor einer elektronischen Börsenanzeigetafel in Tokio.

TokioGewinnmitnahmen haben am Dienstag die Börsen in Asien überwiegend belastet. "Es ist schwer, weiter dauerhaft optimistisch zu sein, wenn die Kurse auf einem so hohen Niveau sind", sagte Ayako Sera, Volkswirtin bei der Sumitomo Mitsui Trust Bank in Tokio. "Da sind Gewinnmitnahmen ganz natürlich."

Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans gab rund 0,4 Prozent nach. In China verlor der CSI300 rund 0,9 Prozent auf 3231 Zähler, in Shanghai ging es 0,8 Prozent bergab. In Japan stiegen die Kurse hingegen, weil der Yen weiter an Boden verlor. Der Leitindex Nikkei legte 1,4 Prozent zu auf 16.723 Punkte. Die Papiere von Nintendo setzten ihren Höhenflug fort und stiegen um weitere 15 Prozent. Hintergrund für den Kursanstieg ist der Erfolg des neuen Handy-Spiels "Pokemon Go".

Für massive Verkäufe sorgten dagegen die Übernahmepläne des Mobilfunk-Konzerns Softbank, der den britischen Chipentwickler ARM für 32 Milliarden Dollar kaufen will. Softbank-Papiere verloren 10,3 Prozent ein.

An den Devisenmärkten stieg der Dollar zur japanischen Währung auf 105,90 Yen von 105,47 Yen am Montagabend in New York. Der Euro lag mit 1,1071 Dollar nahezu unverändert. Der Schweizer Franken wurde mit 0,9829 Franken je Dollar und 1,0883 Franken je Euro gehandelt.

Der Schweizer Franken wurde mit 0,9821 Franken je Dollar und 1,0880 Franken je Euro gehandelt.

Von

rtr

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×