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07.11.2016

05:37 Uhr

Börsen Asien

Anleger setzen auf Clinton-Sieg

Nachdem das FBI in den Ermittlungen um Clintons E-Mails Entwarnung gegeben hat, breitet sich auch bei den Anlegern Erleichterung aus. An den Börsen wird Clinton wieder stärker favorisiert. Die Werte ziehen an.

FBI-Chef Comey bestätigt in einem Schreiben, dass bei der Prüfung von Clintons E-Mails keine Anhaltspunkte für eine Anklage gefunden wurden - die Börsianer sind erleichtert. AP

FBI

FBI-Chef Comey bestätigt in einem Schreiben, dass bei der Prüfung von Clintons E-Mails keine Anhaltspunkte für eine Anklage gefunden wurden - die Börsianer sind erleichtert.

New YorkSteigende Aussichten auf einen Sieg von Hillary Clinton bei der US-Präsidentenwahl haben am Montag den Aktienmärkten Auftrieb gegeben. Auch der Dollar und der mexikanische Peso legten zu. Anleger reagierten erleichtert darauf, dass die Bundespolizei FBI nach weiteren Ermittlungen in Clintons E-Mail-Affäre keine Anhaltspunkte für eine Anklage fand. "Wenn sie nicht noch für einen anderen unerwarteten Skandal sorgt, wird sie wahrscheinlich das Rennen machen", sagte Anlagestratege Norihiro Fujito vom Handelshaus Mitsubishi UFJ Morgan Stanley Securities. Die Wahl ist am Dienstag. Clinton gilt an der Börse als Kandidatin des Status quo, ihr Rivale Donald Trump wegen seiner Unberechenbarkeit dagegen als Investorenschreck.

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Die Terminkontrakte auf den Wall-Street-Index S&P-500 notierten zu Beginn der neuen Handelswoche 1,3 Prozent im Plus. Der S&P-500 hatte zuletzt so viele Tage hintereinander nachgegeben wie seit mehr als 35 Jahren nicht mehr. Anlass war die Bekanntgabe weiterer FBI-Untersuchungen zu Clinton-E-Mails am 28. Oktober. Dies führte dazu, dass der Umfragenvorsprung der demokratischen Kandidatin vor dem republikanischen Rivalen Trump zuletzt zusammenschmolz.

An der Tokioter Börse tendierte der Nikkei der 225 führenden Werte 1,4 Prozent höher mit 17.142 Punkten. Der MSCI-Index für die Region Asien/Pazifik unter Ausschluss Japans kletterte 0,9 Prozent.

Im fernöstlichen Devisenhandel trieb die FBI-Mitteilung den Dollar nach oben. Zum Yen legte er 1,1 Prozent zu auf 104,24 Yen. Der Euro verlor 0,5 Prozent auf 1,1082 Dollar. Der mexikanische Peso schoss zum Dollar um 1,7 Prozent in die Höhe. Die Währung hat sich zu einer Barometer dafür entwickelt, welche Siegchancen die Märkte Trump geben. Dessen Politikvorschläge gelten für Mexiko als sehr nachteilig.

Von

rtr

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