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11.11.2015

10:26 Uhr

Börsen Asien

Chinas Konjunkturdaten lassen asiatische Börsen unbeeindruckt

Die aktuellen Konjunkturdaten aus China sind nicht bombastisch, doch neue Sorgen über einen Konjunktureinbruch gibt es nicht. Daher schlagen sich die großen Indizes in Tokio und Schanghai am Mittwoch wacker.

Passanten stehen vor einem Schaufenster mit Anzeigentafeln, die die Aktiennotierungen an der Börse Tokio zeigen. ap

Passanten vor Anzeigentafel

Passanten stehen vor einem Schaufenster mit Anzeigentafeln, die die Aktiennotierungen an der Börse Tokio zeigen.

TokioDie Aktienbörsen in Fernost haben sich am Mittwoch nach Konjunkturdaten aus China wenig verändert gezeigt. Händlern zufolge hielten die Zahlen keine großen Überraschungen bereit. So stieg der Einzelhandelsumsatz im Oktober um elf Prozent und damit geringfügig stärker als von Analysten mit 10,9 Prozent erwartet. Der Anstieg der Industrieproduktion fiel mit 5,6 Prozent dagegen um 0,2 Prozentpunkte schwächer aus als von Experten vorausgesagt. Die abgekühlte Konjunktur in China steht im Fokus des Interesses vieler Anleger, weil die Volksrepublik ein wichtiger Absatzmarkt für zahlreiche Firmen ist.

In Tokio ging der Leitindex Nikkei 0,1 Prozent höher bei 19.691 Punkten aus dem Handel. Nach anfänglichen Gewinnmitnahmen drehten die Börsen in China im Handelsverlauf ins Plus. Der Index in Schanghai schloss 0,3 Prozent höher. Der Hang Seng trat weitgehend auf der Stelle. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans tendierte knapp 0,1 Prozent fester.

In Tokio standen bei den Einzelwerten Zulieferer von Apple unter Druck. Analysten der Credit Suisse hatten erklärt, der iPhone-Hersteller habe wegen der nachlassenden Nachfrage nach dem iPhone 6s seine Bestellungen bei Zulieferern um bis zu zehn Prozent gekürzt.

Der Euro stabilisierte sich mit 1,0766 Dollar wieder, nachdem er zweitweise rund einen halben Cent tiefer notiert hatte. Händler machten dafür die unklare Entwicklung in Portugal nach dem Sturz der Regierung verantwortlich.

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