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02.10.2017

10:22 Uhr

Börsen Asien

Fehlende Sicherheitschecks belasten Nissan-Aktie

Deutlich abgerutscht ist am Montag die Aktie des japanischen Autobauers Nissan. Grund sind unzulängliche Sicherheitschecks. Auf die Devisenmärkte in Fernost wirkt sich das Unabhängigkeitsreferendum in Katalonien aus.

Vor einer Anzeigetafel der Börse in Tokio. AP

Tokio

Vor einer Anzeigetafel der Börse in Tokio.

TokioUnzulängliche Sicherheitschecks bei zehntausenden Fahrzeugen von Nissan haben am Montag für Nervosität bei Anlegern des japanischen Autobauers gesorgt. Die Aktien rutschten an der Börse in Tokio um 2,7 Prozent auf 1084 Yen ab und waren einer der größten Verlierer im Auswahlindex Nikkei, der um 0,2 Prozent zulegte.

Der Autohersteller erklärte bereits am Freitag, dass bei 60.000 Fahrzeugen von 21 verschiedenen Modellen keine ausreichenden Sicherheitsüberprüfungen stattgefunden hätten. Die betroffenen Autos stünden noch bei Händlern oder in Fabriken. Sie sollen nun neu geprüft werden. Allerdings sei nicht klar, wie lange dies dauere, erklärte Nissan. Der zweitgrößte japanische Autobauer stellte im vergangenen Jahr 386.000 Fahrzeuge für den heimischen Markt her.

Nach dem umstrittenen Unabhängigkeitsreferendum in Katalonien ist der Euro an den Devisenmärkten in Fernost unter Druck geraten. Die Gemeinschaftswährung rutschte zeitweise ab auf 1,1776 Dollar. Später erholte sie sich wieder auf 1,1793 Dollar, ein Minus von knapp 0,2 Prozent. Der Handel war allerdings sehr dünn, weil die Märkte in China und Sydney feiertagsbedingt geschlossen blieben.

Nach dem von massiver Polizeigewalt überschatteten Unabhängigkeitsreferendum beansprucht die katalanische Regierung einen eigenen Staat für die spanische Region. Spaniens Ministerpräsident Mariano Rajoy erklärte die vom Verfassungsgericht als illegal eingestufte Abstimmung dagegen für ungültig.

Zum Yen legte der Dollar ebenfalls zu auf 112,71 Yen. Der Schweizer Franken notierte bei rund 0,9689 Franken je Dollar und bei 1,1427 Franken je Euro.

Von

rtr

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