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23.07.2015

09:56 Uhr

Börsen Asien

Heimische Rekordgewinne treiben Nikkei an

Positive Unternehmenszahlen stützen die Tokioter Börse: Die Anleger zeigten sich in bester Laune. Vor allem der Rekordgewinn von Elektromotor-Hersteller Nidec beflügelte die Werte.

Vor einem Börsenanzeigefenster in Tokio. ap

Asien

Vor einem Börsenanzeigefenster in Tokio.

TokioDie Tokioter Börse hat sich am Donnerstag freundlich gezeigt. Die Händler konzentrierten sich nun mehr und mehr auf die Geschäftszahlen der einheimischen Unternehmen, erklärten Analysten. Hier sei die Stimmung gut: Nachdem der Elektromotor-Hersteller Nidec einen Rekordgewinn bekanntgab, legte die Aktie um fast zehn Prozent zu.

Der Nikkei-Index für 225 führende Werte verbesserte sich um rund 90 Punkte oder 0,4 Prozent auf den Stand von 20.684 Zählern. Der breit gefasste Topix stieg um 9,5 Punkte oder um rund 0,6 Prozent auf den Stand von 1665 Punkten.

Ausländische Faktoren wie die Schuldenkrise in Griechenland oder die Entwicklung auf dem chinesischen Aktienmarkt rückten aus japanischer Sicht nun immer weiter in den Hintergrund, erklärten Experten. "Es wurde schon immer erwartet, dass die Quartalsergebnisse gut ausfallen", sagte Isao Kubo von Nissay Asset Management. „Jetzt können sich die Leute endlich darauf konzentrieren.”

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Der Euro zeigte sich etwas stärker. Ein Euro wurde mit 1,0950 Dollar bewertet nach 1,0927 Dollar im späten New Yorker Handel. Der Dollar wurde mit 124 Yen gehandelt nach 123,95 Yen in den USA. Der Schweizer Franken notierte zum Euro mit 1,0497 und zum Dollar mit 0,9582.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

23.07.2015, 17:13 Uhr

Auf die japanische Börsenentwicklung - wie die der Wirtschaft dort - gibt global kaum jemand noch einen Cent.
Viel zu wackelig zeigt sich das Ergebnis der Politik von Abe und Co.
So sind es vor allem die Währungsvorteile sowie niedere Öl- und Rohstoffpreise, womit die Ökonomie (noch) am Laufen gehalten wird.

Den dritten Pfeil - so drückte sich Abe einst aus - hat bislang niemand abgeschossen, nämlich die wichtigen Strukturreformen in Gang gesetzt.

Es fehlt so an Nachhaltigkeit in Japans Wirtschaft. Sie erlebt nur einen relativ kurzen gekünstelten Aufschwung, der nicht nachhaltig sein dürfte.

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