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14.07.2015

05:05 Uhr

Börsen Asien

Hellas-Einigung versetzt Anleger in gute Laune

Die Börsen in Asien haben durch die Einigung in der Griechenland-Krise Auftrieb erhalten. Der japanische Nikkei-Index legte zu. In China überwog allerdings erneut die Skepsis.

Alle Augen auf Europa

Griechenland-Einigung stabilisiert chinesische Märkte

Alle Augen auf Europa: Griechenland-Einigung stabilisiert chinesische Märkte

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TokioDie Aktienmärkte in Fernost haben am Dienstag nach der Einigung im Schuldenstreit mit Griechenland zugelegt. Trotz aller Vorsicht überwog die Zuversicht, dass der Deal die Hellas-Krise beendet. Der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras muss allerdings die Bedingungen für das dritte Hilfspaket noch im Parlament von Athen durchbringen. "Die Investoren mögen nicht, dass ein Grexit weiterhin auf dem Tisch liegt, sollten die Abgeordneten mit 'nein' stimmen", hieß es in einer Mitteilung des Vermögensverwalters BK Asset Management.

Die größten Verwalter privater Vermögen

Der Markt für Vermögensverwalter

Der Markt für Verwalter privater Vermögen hat ein Volumen von 20,6 Billionen Dollar.
Die zehn größten Vermögensverwalter beherrschen davon 47 Prozent. Allein die UBS kommt auf einen Marktanteil von 9,9 Prozent.

In diesem Ranking nicht berücksichtigt: Vermögensverwalter, die sich nicht auf vermögende Privatkunden fokussieren, wie Blackrock.

Quelle: Scorpio Partnership

Die dynamischsten Vermögensverwalter

Das schnellste Wachstum unter den Vermögensverwaltern legte die BMO Financial Group aus Kanada hin. Durch Übernahmen wuchs das verwaltete Vermögen um 80 Prozent auf 326,4 Milliarden Dollar.

Unter den Top 10 Vermögensverwaltern wuchs JPMorgan Chase & Co. am schnellsten. Die Amerikanier steigerten das verwaltete Vermögen um 19 Prozent auf 428 Milliarden Euro.

Platz 10

Goldman Sachs, USA
Verwaltetes Vermögen: 363 Milliarden Dollar
Veränderung zum Vorjahr (in US-Dollar): + 10 Prozent

Platz 9

HSBC, Großbritannien
Verwaltetes Vermögen: 365 Milliarden Dollar
Veränderung zum Vorjahr (in US-Dollar): - 4,5 Prozent

Platz 8

BNP Paribas, Frankreich
Verwaltetes Vermögen: 371 Milliarden Dollar
Veränderung zum Vorjahr (in US-Dollar): - 6,2 Prozent
Veränderung zum Vorjahr (in lokaler Währung): + 6,3 Prozent

Platz 7

J.P.Morgan Chase & Co., USA
Verwaltetes Vermögen: 428 Milliarden Dollar
Veränderung zum Vorjahr (in US-Dollar): + 18,6 Prozent

Platz 6

Citi Bank, USA
Verwaltetes Vermögen: 551 Milliarden Dollar
Veränderung zum Vorjahr: Keine Angaben, da die Bank ihre Berechnungsgrundlagen geändert hat.

Platz 5

Royal Bank of Canada, Kanada
Verwaltetes Vermögen: 704 Milliarden Dollar
Veränderung zum Vorjahr (in US-Dollar): + 4,6 Prozent
Veränderung zum Vorjahr (in lokaler Währung): + 13,8 Prozent

Platz 4

Credit Suisse, Schweiz
Verwaltetes Vermögen: 884 Milliarden Dollar
Veränderung zum Vorjahr (in US-Dollar): - 0,5 Prozent
Veränderung zum Vorjahr (in lokaler Währung): + 10,6 Prozent

Platz 3

Bank of America Merill Lynch
Verwaltetes Vermögen: 1,98 Billionen Dollar
Veränderung zum Vorjahr (in US-Dollar): + 6,3 Prozent

Platz 2

Morgan Stanley, USA
Verwaltetes Vermögen: 2,03 Billionen Dollar
Veränderung zum Vorjahr (in US-Dollar): + 6,1 Prozent

Platz 1

UBS, Schweiz
Verwaltetes Vermögen: 2,04 Billionen Dollar
Veränderung zum Vorjahr (in US-Dollar): + 3,5 Prozent
Veränderung zum Vorjahr (in lokaler Währung): + 15 Prozent

Quelle: Scorpio Partnership

Der Nikkei-Index stieg 1,4 Prozent auf 20.378 Zähler. Der MSCI-Index für die Region Asien-Pazifik (ohne Japan) legte um 1,6 Prozent zu. In China hingegen überwog erneut die Skepsis. Der Index CSI 300 lag im Vormittagshandel gut 0,5 Prozent im Minus. Zuletzt hatte der chinesische Aktienmarkt deutliche Verluste hinnehmen müssen, sich in der vergangenen Woche aber nach staatlichen Interventionen wieder erholt.

Am Devisenmarkt gab der Euro etwas nach. Er kostete 1,1006 Dollar nach 1,1077 am Mittwochabend in New York. Die US-Währung wurde mit 123,39 Yen bewertet. Der Schweizer Franken notierte zum Euro mit 1,0455 und zum Dollar mit 0,9500.

Von

rtr

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