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20.09.2016

08:33 Uhr

Börsen Asien

Japans Börse gibt vor Fed-Entscheid nach

Im Fokus der Anleger in Fernost sind in dieser Woche die Sitzungen der japanischen sowie US-amerikanischen Notenbanken. Die Anleger wagen sich nicht aus der Deckung. An der Tokioter Börse fallen die Kurse.

Vor einer Anzeigetafel der Börse in Tokio. AFP; Files; Francois Guillot

Tokio

Vor einer Anzeigetafel der Börse in Tokio.

TokioDie Aktienmärkte in Fernost haben am Dienstag vor den Zinsentscheidungen der Notenbanken in den USA und Japan etwas schwächer notiert. Angesichts der unklaren Aussichten zeigten sich Anleger verunsichert. „Der Markt ist bei der Bank of Japan nervöser als bei der Fed, weil sie möglicherweise für eine Überraschung sorgt”, sagte Analyst Yutaka Miura von Mizuho Securities. Sowohl die Bank of Japan (BOJ) als auch die US-Notenbank Fed geben ihre Entscheidung nach zweitägigen Treffen an diesem Mittwoch bekannt. Während von der Fed zunächst kein weiterer Zinsschritt erwartet wird, blicken Anleger bei der BOJ gespannt auf weitere Ankündigungen zu Negativzinsen.

In Tokio gab der Nikkei -Index nach wechselhaftem Handel 0,16 Prozent auf 16.492 Punkte nach. Im Fokus stand insbesondere der durch einen Airbag-Skandal ins Wanken geratene japanische Autozulieferer Takata. Nach einem Bericht der Agentur Bloomberg unter Berufung auf Insider, dass ein Konkursverfahren in Erwägung gezogen werde, brachen Takata-Aktien um mehr als zehn Prozent ein.

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Am Devisenmarkt sorgte das Abwarten vor den Notenbanksitzungen für einen Stillstand. Der Euro stabilisierte sich aber bei 1,1178 Dollar, nachdem er am Vortag fast auf ein Zweiwochentief gefallen war. Der Dollar gab zum Yen auf 101,84 Yen nach.

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