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19.12.2016

08:47 Uhr

Börsen Asien

Japans Börsen fallen wegen Gewinnmitnahmen

An den Aktienmärkten in Fernost machen die Anleger Kasse. Die Gewinnmitnahmen drücken auf die Kurse. Der Nikkei-Index sowie der breiter gefasste Topix geben zum Wochenstart im Vormittagshandel nach.

Reflexion in einer Anzeigetafel der Börse in Tokio. AFP; Files; Francois Guillot

Tokio

Reflexion in einer Anzeigetafel der Börse in Tokio.

TokioDie jüngsten Spannungen zwischen den USA und China sowie Gewinnmitnahmen haben zu Wochenbeginn die asiatischen Börsen belastet. Nach einer neuntägigen Rally und der Verschnaufpause der Wall Street hätten sich Anleger entschlossen, Kasse zu machen, sagten Analysten. Da sich aber bereits viele in die Weihnachtsferien verabschiedeten, würden die Kursausschläge in dieser Woche eher gering ausfallen, sagte Aktienstratege Kazuhiro Takahashi.

Die Beschlagnahmung einer amerikanischen Unterwasserdrohne durch China hatte zudem eine verärgerte Reaktion der scheidenden US-Regierung ausgelöst. Der künftige US-Präsidenten Donald Trump heizte die Spannungen mit provokativen Twitter-Mitteilungen weiter an.

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Die Dax-Anleger haben am Montag ihre Kauflaune zu Hause gelassen. Der deutsche Leitindex beendet den Handel mit einem kleinen Plus. Die Aktie der Deutschen Bank fiel nach einer Verkaufsempfehlung deutlich.

An den Börsen dämpfte dies die Kauflaune. Der MSCI-Index asiatischer Werte außerhalb Japans lag am Montag 0,33 Prozent im Minus.

In Tokio schloss der Leitindex Nikkei der 225 führenden Werte 0,05 Prozent niedriger bei 19.391 Punkten. Der breiter gefasste Topix verlor 0,1 Prozent auf 1549 Zähler. Anleger trennten sich vor allem von Exportwerten. Aktien von Honda fielen 0,76 Prozent, die von Panasonic 0,81 Prozent und die von Nintendo gaben sieben Prozent nach.

Die größten Verluste verzeichnete die Börse in Hongkong, die 0,77 Prozent nachgab. Auch der Shanghai- Shenzen-Index und der Shanghai Composit lagen im roten Bereich.

Der Dollar, der vergangene Woche gegenüber einem Korb von sechs wichtigen Währungen auf ein 14-Jahres-Hoch gestiegen war, gab wegen Gewinnmitnahmen etwas nach. Der Euro wurde in Asien für 1,0476 Dollar gehandelt. Die japanische Währung lag zum Greenback bei 117,10 Yen.

Von

rtr

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