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02.11.2016

13:09 Uhr

Börsen Asien

Nervöse Tokioter Börse schmiert ab

Das Auf und Ab im US-Wahlkampf bringt weiter Unruhe. Nikkei und Co sackten um fast zwei Prozent ab. Auch der anstehende Fed-Entscheid nach Börsenschluss drückte auf die Stimmung. Im Fokus standen Auto-Titel.

Vor einem Börsenvideofenster in Tokio. AP

Tokio

Vor einem Börsenvideofenster in Tokio.

TokioDie wachsende Unsicherheit über den Ausgang der US-Präsidentenwahl hat auch am Mittwoch die Börsen in Fernost belastet. Die Anleger hatten bereits auf einen Sieg der demokratischen Kandidatin Hillary Clinton bei der Wahl am 08. November gesetzt. Die jüngsten Nachrichten, wonach das FBI in Clintons E-Mail-Affäre wieder aktiv geworden ist, sorgten nun aber für Nervosität.

Der republikanische Kandidat Donald Trump gilt wegen seiner Unberechenbarkeit als Investorenschreck. In Wahlumfragen hatte er wieder Boden auf seine Kontrahentin gutgemacht. Zudem warteten Anleger auf das Ergebnis der Sitzung der US-Notenbank, die am Mittwoch endet. Zwar wird so kurz vor der Wahl nicht mit einer Zinserhöhung gerechnet. Die Anzeichen für einen Zinsschritt im Dezember könnten sich aber verdichten.

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In Tokio schloss der Leitindex Nikkei 1,8 Prozent schwächer bei 17.134 Punkten. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans notierte 1,3 Prozent tiefer. Die Börse im südkoreanischen Seoul fiel 1,4 Prozent. Der Markt in Hongkong lag ebenfalls 1,4 Prozent niedriger. Auch die chinesische Börse in Shanghai tendierte im Minus.

In Tokio standen vor allem die Aktien von Autobauern auf den Verkaufslisten der Börsianer. So ließen Toyota -Papiere gut zwei Prozent und Honda -Aktien 3,5 Prozent Federn. Grund war der Anstieg der Landeswährung Yen, der die Exporte verteuert.

Der Euro bewegte sich im fernöstlichen Handel zum Dollar nur wenig. Die europäische Einheitswährung kostete zuletzt 1,1063 Dollar. Zum Yen gab die US-Währung um rund ein Prozent auf 103,81 Yen nach.

Von

rtr

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