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29.03.2016

08:25 Uhr

Börsen Asien

Nikkei auf dem Rückzug

Die asiatischen Börsen haben am Dienstag leicht nachgegeben. Schuld waren schwache Arbeitsmarktdaten aus Japan. Auch US-Wirtschaftsdaten enttäuschten.

Schwache Arbeitsmarktdaten belasten die Kurse. AP

Anzeigetafel der Börse in Tokio.

Schwache Arbeitsmarktdaten belasten die Kurse.

TokioSchwache Konjunkturdaten und Unsicherheiten über die weitere Zinspolitik der US-Notenbank haben am Dienstag an den asiatischen Börsen den Handel bestimmt. Der Nikkei-Index in Tokio gab ebenso leicht nach wie der MSCI-Index für die Börsen außerhalb Japans. Anleger erwarteten neue Signale über die Entwicklung der US-Zinsen von einer Rede der Notenbankchefin Janet Yellen im Laufe des Tages.

Der 225 Werte umfassende Nikkei schloss 0,18 Prozent tiefer bei 17.103 Punkten. Insgesamt seien die Verkäufe eher lau ausgefallen, sagte Nicholas Smith, Aktienstratege bei CLSA. Die Börse in Shanghai lag 0,8 Prozent im Minus. Der MSCI-Index fiel um 0,3 Prozent.

Die Stimmung in Tokio wurde von einheimischen Konjunkturdaten getrübt: Die Arbeitslosenquote stieg im Februar leicht an. Der Einzelhandelsumsatz lag im selben Monat im Jahresvergleich nur 0,5 Prozent höher, während Experten ein Plus von 1,7 Prozent erwartet hatten.

US-Wirtschaftsdaten enttäuschten ebenfalls. Die US-Verbraucher steigerten ihre Ausgaben im Februar lediglich um 0,1 Prozent. Zudem revidierte das Handelsministerium die Daten für Januar nach unten. Analysten werteten dies als Anzeichen dafür, dass die US-Wirtschaft zu Jahresbeginn an Schwung verloren hat. Investoren spekulierten daher trotz des brummenden Arbeitsmarkts eher auf ein weiteres Abwarten der US-Notenbank. Die Fed hatte die Zinszügel im Dezember erstmals seit fast zehn Jahren angezogen. Sie will jedoch die Geldpolitik dieses Jahr behutsam weiter straffen.

Von

rtr

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