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30.09.2015

09:19 Uhr

Börsen Asien

Nikkei auf Erholungskurs

Es geht langsam wieder aufwärts an den asiatischen Börsen: Vor allem Firmen und Finanzsektoren, die auf Export ausgerichtet sind, legen am Mittwoch deutlich zu. Bei den Einzelwerten finden sich Toyota und Sony im Plus.

Vor einer elektronischen Anzeigetafel der Börse in Tokio. dpa

Tokio

Vor einer elektronischen Anzeigetafel der Börse in Tokio.

TokioNach den zuletzt heftigen Kursverlusten haben die Aktienmärkte in Fernost am Mittwoch deutlich zugelegt. In Tokio kletterte der Nikkei-Index 2,7 Prozent auf 17.388 Punkte. Auch in China ging es wieder bergauf. Der Einbruch der Gewinne in der chinesischen Industrie hatte am Tag zuvor die Furcht vor einer weltweiten Konjunkturabkühlung geschürt und den MSCI-Index für die asiatischen Aktien außerhalb Japans auf den niedrigsten Wert seit mehr als drei Jahren sinken lassen. Am Mittwoch lag der Index wieder knapp zwei Prozent höher.

Dennoch steuern die Aktienmärkte weltweit auf das Quartal mit den höchsten Kursverlusten seit Jahren zu. Dies geht den Analysten von Barclays zufolge vor allem auf die ausgebremsten Schwellenländer, und hier insbesondere China, zurück. In den Fokus der Anleger rückten nun weitere wichtige Konjunkturdaten aus China und Japan im Wochenverlauf.

In China notierten die Aktienmärkte in Shanghai und Shenzen jeweils rund ein Prozent höher. Vor allem die Papiere von Autobauern legten zu, nachdem die Regierung in Peking angekündigt hatte, die Mehrwertsteuer auf bestimmte Kleinwagen zu halbieren. Die Steuerkürzung wecke die Hoffnung, dass China auch andere Branchen mit Vergünstigungen fördern werde, sagte Alex Wong von der Ample Finance Group in Hongkong.

In Tokio machten vor allem exportorientierte Firmen und der Finanzsektor wieder Boden gut. Händler sprachen von einer technischen Erholung, nachdem der Nikkei zuvor mehr als vier Prozent abgerutscht war. Bei den Einzelwerten legten unter anderem Toyota und Sony deutlich zu. Dagegen verloren Japan Tobacco fast sieben Prozent an Wert, weil Händler den jüngsten Zukauf für zu teuer halten.

An den Devisenmärkten präsentierte sich der Euro mit 1,1233 Dollar weitgehend unverändert.

Von

rtr

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