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03.04.2017

08:38 Uhr

Börsen Asien

Nikkei startet mit Kursgewinnen in die Woche

Die Aktienmärkte in Fernost sind mit leichten Kursgewinnen in die neue Woche gestartet. Die künftige Handelspolitik der USA steht im Blickfeld - vor allem wird auf das anstehende Treffen Trumps mit Chinas Xi Jinping gewartet.

Vor einem Börsenvideofenster in Tokio. AP

Asien

Vor einem Börsenvideofenster in Tokio.

Tokio Die Anleger blickten vor allem auf die Tankan-Umfrage der japanischen Notenbank, die auf einen Stimmungsaufschwung in der heimischen Industrie hindeutet. Die japanische Wirtschaft belebt sich, wofür vor allem das Exportgeschäft verantwortlich ist. Allerdings trieb die Investoren gerade mit Blick auf die Ausfuhren am Montag auch die Sorge um die künftige Handelspolitik der USA um. Präsident Donald Trump lässt per Dekret die von ihm scharf kritisierten Handelsüberschüsse von Ländern wie Japan, China und Deutschland untersuchen. Zudem lässt er Wege ausloten, wie Ausfuhrzölle konsequenter eingetrieben werden können.

Der Nikkei-Index schloss 0,4 Prozent im Plus auf 18.983 Punkten. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans kletterte 0,3 Prozent nach oben. Die Börse in Hongkong legte 0,4 Prozent zu. Die Aktienmärkte in Shanghai und Taiwan blieben wegen eines Feiertags geschlossen.

Mit dem bevorstehenden Treffen von Trump und seinem chinesischen Amtskollegen Xi Jinping könnten Handelsfragen in den Vordergrund treten, sagte Masahiro Ichikawa, Aktienstratege beim Vermögensverwalter Mitsui Sumitomo. Trump empfängt Xi am Donnerstag in Florida.

Im Mittelpunkt des Handels an der Tokioter Börse standen die Aktien des japanischen Industriekonzerns Toshiba. Sie schlossen fast sechs Prozent schwächer. Insidern zufolge könnte sich die Veröffentlichung der Jahresbilanz 2016 ein weiteres Mal verzögern, weil Wirtschaftsprüfer noch Fragen haben. Ein Konzernsprecher sagte allerdings, Toshiba bereite sich auf die Veröffentlichung wie geplant am 11. April vor. Toshiba muss seine Kraftwerks-Tochter Westinghouse in die Insolvenz schicken und seine hochprofitable Halbleitersparte verkaufen.

Am Devisenmarkt notierte der Dollar wenig verändert bei 111,46 Yen. Der Euro kletterte 0,2 Prozent auf 1,0671 Dollar. Der Schweizer Franken wurde zum Euro mit 1,0687 und zum Dollar mit 1,0015.

Von

rtr

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