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05.02.2016

09:13 Uhr

Börsen Asien

Starker Yen drückt Tokioter Börse

Der erstarkende Yen hat am Freitag die Tokioter Börse belastet. Auch macht die Aussicht auf US-Arbeitsmarktdaten aufgrund ungewisser Auswirkungen die Anleger in Fernost nervös. Die wichtigen Indizes fallen.

Spieglung in einer Anzeigetafel der Börse in Tokio. dpa

Tokio

Spieglung in einer Anzeigetafel der Börse in Tokio.

TokioDie Börsen in Fernost sind am Freitag mit Verlusten aus dem Handel gegangen. Vor der Veröffentlichung der US-Arbeitsmarktdaten am Nachmittag machte sich Vorsicht breit. „Niemand weiß, wie die US-Börsen auf den Job-Bericht reagieren, deswegen sind die meisten Investoren nervös”, sagte Analyst Yutaka Miura vom Wertpapierhändler Mizuho Securities.

Es wird damit gerechnet, dass der Jobaufbau an Tempo verloren hat. Von den frischen Zahlen erhoffen sich Anleger Hinweise auf die weitere Geldpolitik der US-Notenbank Fed. Führungsmitglied Robert Kaplan betonte jüngst, dass die Federal Reserve angesichts der Konjunkturabkühlung geldpolitisch nichts überstürzen sollte: „Jetzt ist die Zeit für Geduld”, sagte der Chef des Fed-Bezirks Dallas.

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Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index schloss 1,3 Prozent tiefer bei 16.819 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index sank um 1,4 Prozent auf 1368 Punkten. Die Börse in Shanghai büßte 0,6 Prozent ein. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen verlor 0,7 Prozent. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans stieg gegen den Trend um 0,5 Prozent.

In Tokio bestimmten Sorgen um einen weiteren Anstieg des Yen den Handel, der Exporte verteuert. „Die größte Sorge am japanischen Markt ist derzeit, ob der Dollar weiter zum Yen fällt”, sagte Yutaka Miura von Mizuho Securities. Zu den größten Verlieren gehörten Exporttitel: Die Aktie von Toyota Motor lag im Verlauf 1,9 Prozent im Minus. Toshiba -Papiere fielen sogar um elf Prozent. Dem Konzern stehen höhere Umbaukosten ins Haus. Gegen den Trend ging es für Sharp um zehn Prozent aufwärts. Der strauchelnde Elektronikkonzern Sharp strebt eine Übernahme durch den taiwanesischen Apple -Zulieferer Foxconn an.

Von

rtr

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