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17.02.2016

09:32 Uhr

Börsen Asien

Unsicherheiten über den Öl-Preis ziehen Nikkei nach unten

Nach den Gewinnen der letzten Tage legen die Anleger in Fernost eine Verschnaufspause ein: Die Börsen schlossen teils im Minus. Gründe sind unter anderem die Ölpreise und weltweite Konjunktursorgen.

Vor einem Börsenfenster in Tokio. ap

Tokio

Vor einem Börsenfenster in Tokio.

TokioUnsicherheit über die Ölpreis-Entwicklung hat am Mittwoch den Investoren an Asiens Börsen die Kauflaune verdorben. Viele Händler setzen nicht mehr darauf, dass es gelingt, die Produktion zu kappen und damit den Preis zu stabilisieren. Der Iran erteilte einem Zeitungsbericht zufolge den Plänen, die Öl-Produktion auf dem aktuellen Niveau einzufrieren, eine Absage. Die Ölproduzenten Russland, Saudi-Arabien, Katar und Venezuela hatten sich am Dienstag darauf verständigt, die Produktion auf dem Januar-Niveau zu belassen. Das Abkommen von Doha greift aber nur, wenn auch andere große Öl-Länder mitmachen.

In Tokio gab der Nikkei-Index 1,36 Prozent auf 15.836 Punkte nach, nachdem er zu Wochenanfang mehr als sieben Prozent zugelegt hatte. Viele Händler fürchteten, dass der starke Yen den Exporteuren des Landes zu schaffen macht, zumal weltweit die Wirtschaft ins Stocken gerät. Einige Anleger legten nach den Gewinnen der vergangenen Tage zudem eine Verschnaufpause ein.

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Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans tendierte 0,6 Prozent niedriger. Dagegen konnten die Aktienmärkte in China weiter zulegen. Der Index der Börse Shanghai schloss 1,1 Prozent fester, das Barometer für die wichtigsten Aktien in Shanghai und Shenzhen legte 0,9 Prozent zu. Für Auftrieb sorgten vor allem Aktien aus dem Infrastruktur-Sektor, nachdem die Regierung zur Ankurbelung der Wirtschaft Investitionen von umgerechnet rund 55 Milliarden Euro in die Branche angekündigt hatte. Am Devisenmarkt kostete der Euro mit 1,1168 Dollar in etwa so viel wie am Vorabend.

Von

rtr

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