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23.12.2013

09:20 Uhr

Börsen Fernost

Aktienmärkte in China legen zu

Die Investoren haben vom Optimismus der Wall Street Ende vergangener Woche anstecken lassen. Die Börse in Tokio blieb allerdings geschlossen, weil der Geburtstag des Kaisers gefeiert wird.

Die japanische Währung neigt weiter zur Schwäche. Ein Dollar kostet mehr als 104 Yen. Reuters

Die japanische Währung neigt weiter zur Schwäche. Ein Dollar kostet mehr als 104 Yen.

TokioDie Aktienmärkte in Asien haben am Montag bei geringen Umsätzen leichte Gewinne verzeichnet. Die Investoren hätten sich vom Optimismus der Wall Street Ende vergangener Woche anstecken lassen, sagten Händler. Für Unsicherheit sorge weiterhin die Angst vor einer Kreditklemme in China. Der Euro legte zum Dollar zu. In Tokio blieb die Börse wegen eines Feiertags geschlossen.

Die chinesische Notenbank versuchte die Bedenken über eine Kreditklemme zu zerstreuen und pumpte nach eigenen Angaben binnen drei Tagen 50 Milliarden Dollar in den Interbankenmarkt. Am Freitag hatten die Sorgen die Aktienkurse in China belastet. Investoren befürchten, dass es erneut zu einem Engpass bei der Versorgung der Banken mit Geld kommen könnte. Erst im Juni war der Geldmarkt in China in eine Krise gestürzt und hatte damit für Turbulenzen an den Handelsplätzen weltweit gesorgt.

Dennoch notierten die chinesischen Indizes am Montag im Plus. Der Index der Börse in Shanghai legte 0,24 Prozent zu, die Börse in Hongkong gewann 0,4 Prozent. Auch außerhalb Chinas ging es leicht nach oben. Der MSCI-Index für die asiatischen Aktienmärkte ohne Japan gewann 0,4 Prozent.

Gestützt wurde die positive Stimmung durch die Rekordstände am Freitag in New York. Dank starker Konjunkturdaten markierten der Dow Jones und der S&P-500 -Index Allzeithochs und verließen den Handel auch auf den höchsten Schlusskursen ihrer Geschichte. Der Leitindex Dow Jones stieg 0,3 Prozent auf 16.221 Punkte.

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Von

rtr

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