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04.09.2015

04:58 Uhr

Börsen in Asien

Anleger in Japan schauen auf die USA

Am Freitagmorgen beginnt der Handel an der Börse in Tokio mit Verlusten. Abermals fällt der Topix. Die japanischen Anleger warten auf Berichte aus den USA. Dort werden später wichtige Konjunkturdaten veröffentlicht.

Spiegelungen von Börsenanzeigetafeln in Tokio. Reuters

Aktienkurse in Tokio

Spiegelungen von Börsenanzeigetafeln in Tokio.

TokioDie Börse in Tokio hat am Freitag Verluste verbucht. Zu den Verlieren zählten vor allem Exportwerte wie Toyota oder Panasonic, nachdem der Yen zum Dollar und zum Euro zulegte. Anleger hielten sich Händlern zufolge zudem zurück angesichts des bevorstehenden Arbeitsmarktberichts aus den USA. In China blieben die Börsen feiertagsbedingt geschlossen. Sie öffnen wieder am Montag.

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index verlor bis Mittag 1,1 Prozent auf 17.976 Punkte. Der breiter gefasste Topix-Index tendierte 1,2 Prozent leichter bei 1457 Zählern.

Auf dem Euro lastete die Aussicht auf eine weiter ungebremste Geldflut in der Euro-Zone. Die Gemeinschaftswährung konnte sich in Fernost nicht wesentlich erholen und kostete mit 1,1124 Dollar in etwa so viel wie im späten New Yorker Handel.

Die drohende Konjunkturabkühlung vor allem in China und die stark gefallenen Energiepreise bereiten der Europäischen Zentralbank immer mehr Sorgenfalten. Präsident Mario Draghi kündigte am Donnerstag nach der Ratssitzung in Frankfurt deshalb an, die Feuerkraft des bereits über eine Billion schweren Programms zum Ankauf von Staatsanleihen notfalls zu erhöhen.

Die US-Währung wurde mit 119,52 Yen gehandelt. Der Schweizer Franken notierte zum Euro mit 1,0816 und zum Dollar mit 0,9721.

Von

rtr

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