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23.06.2017

08:39 Uhr

Börsen in Asien

Anleger in Tokio halten sich zurück

An der Börse in Tokio hat der Handel am Freitag in verhaltener Stimmung begonnen. Japanische Anleger schauen weiterhin skeptisch auf den Ölpreis. Dennoch stehen die Chancen auf eine gewinnreiche Woche gut.

Vor einer Börsenanzeigetafel in Tokio. AP

Aktienkurse in Japan

Vor einer Börsenanzeigetafel in Tokio.

TokioDie Aktienmärkte in Fernost haben sich am Freitag kaum bewegt. Den japanischen Investoren fehlten laut Händlern Impulse, um vor dem Wochenende noch ins Geschäft einzusteigen. Gegen den Trend konnte aber der Elektronikkonzern Nintendo ein Plus von 2,8 Prozent verzeichnen. Die Aktie profitierte von der Ankündigung eines neuen Spiels für die Switch-Spielekonsole. In China gerieten dagegen vor allem Online-Unternehmen ins Hintertreffen, nachdem die Behörden eine härtere Gangart zur Kontrolle im Internet eingelegt hatten.

Der Tokioter Nikkei-Index der 225 führenden Werte schloss 0,1 Prozent fester auf 20.132 Punkten. Auch der MSCI-Index asiatischer Werte ohne Japan notierte 0,1 Prozent höher. Die Börse in Shanghai lag hingegen 0,3 Prozent im Minus, während der Markt in Hongkong auf der Stelle trat.

Auf den chinesischen Börsen lasteten auch Gewinnmitnahmen bei Unternehmen, die mit dem US-Elektroautobauer Tesla in Verbindung stehen. Der Branchenpionier hatte am Donnerstag bekanntgegeben, mit der Stadtverwaltung von Shanghai über den Bau einer Fabrik Gespräche zu führen.

Japanische Autobauer fanden am Aktienmarkt keine gemeinsame Richtung: Während der VW-Rivale Toyota mit einem Minus von 0,3 Prozent ausgebremst wurde, fuhr Honda mit ein Plus von 0,5 Prozent davon. Für die auf Währungsschwankungen sensibel reagierenden Ausfuhrunternehmen gab es unter anderem deshalb keine Impulse, weil sich der Dollar-Kurs wenig bewegte.

Zuletzt stand die US-Währung bei 111,23 Yen. Auch der Euro stabilisierte sich im fernöstlichen Handel zum Dollar: Die europäische Einheitswährung kostete 1,1167 Dollar. Die Schweizer Devise notierte bei 0,9705 Franken je Dollar und bei 1,0838 Franken je Euro.

Von

dpa

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