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24.07.2017

08:27 Uhr

Börsen in Asien

Steigender Yen belastet Nikkei

Ein steigender Yen belastete am Montag die japanische Börsen, wo vor allem Exportwerte auf den Verkaufszetteln der Anleger standen. An den Märkten in China ging es dagegen aufwärts.

Vor einer elektronischen Börsenanzeigetafel. AP

Börse in Tokio

Vor einer elektronischen Börsenanzeigetafel.

TokioDie Aktienmärkte in Fernost haben zum Wochenauftakt keine gemeinsame Richtung gefunden. Ein steigender Yen belastete am Montag die japanische Börsen, wo vor allem Exportwerte auf den Verkaufszetteln der Anleger standen. An den Märkten in China ging es dagegen aufwärts. Hier beflügelte das wachsende Interesse institutioneller Anleger an Standardwerten aus dem Finanz- und Konsumgütersektor das Aktiengeschäft.

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index ging 0,6 Prozent schwächer bei 19.975 Punkten aus dem Handel. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans notierte dagegen 0,2 Prozent höher. Die Börse in Shanghai tendierte 0,6, die in Hongkong 0,5 Prozent im Plus.

In Tokio verbilligten sich die Papiere von Toyota um 0,8 Prozent. Canon-Aktien verloren 1,4 und Nintendo-Anteilsscheine sogar 2,6 Prozent. Auch der Finanzsektor geriet unter Druck. So gaben die Papiere von Mitsubishi Financial um 1,2 Prozent nach.

Der Dollar wurde mit 111,03 Yen gehandelt. Neben dem Yen legte auch der Euro zur US-Währung zu. Die Gemeinschaftswährung verteuerte sich in Fernost um 0,1 Prozent auf 1,1671 Dollar. Grund waren Spekulationen auf ein baldiges Ende der Geldschwemme in der Euro-Zone. EZB-Präsident Mario Draghi hatte eine Überprüfung des umstrittenen Anleihekaufprogramms für Herbst in Aussicht gestellt. Der Schweizer Franken notierte zum Euro mit 1,1044 und zum Dollar mit 0,9461.

Von

rtr

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