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18.05.2017

10:22 Uhr

Börsen in Asien

Trump macht Anleger in Fernost nervös

Die japanische Wirtschaft ist im ersten Quartal überraschend stark gewachsen. Doch an der Börse in Tokio verpufft die Nachricht gleich zum Handelsbeginn. Schuld daran sind die innenpolitischen Probleme von Donald Trump.

Das überraschend starke Wirtschaftswachstum in Japan im ersten Quartal rückte in den Hintergrund. AFP; Files; Francois Guillot

Aktienkurse in Japan

Das überraschend starke Wirtschaftswachstum in Japan im ersten Quartal rückte in den Hintergrund.

TokioDie großen innenpolitischen Probleme von US-Präsident Donald Trump haben auch am Donnerstag Asiens Börsen belastet. Nach kräftigen Kursverlusten an der Wall Street war in Fernost die Stimmung ebenfalls im Keller. „Befürchtungen, dass die US-Aktien weiter fallen könnten, machen die Investoren weiter nervös“, sagte Marktanalyst Masayuki Doshida vom Wertpapierhändler Rakuten Securities. In den USA soll nun der frühere FBI-Chef Robert Mueller als Sonderermittler prüfen, ob es zwischen Trumps Wahlkampfteam und der Regierung in Moskau geheime Absprachen gab und ob Russland Einfluss auf die Präsidentenwahl im November nahm.

In Tokio schloss der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 1,3 Prozent im Minus bei 19.553 Punkten. Der Topix-Index gab ebenfalls 1,3 Prozent nach auf 1555 Punkte. Das überraschend starke Wirtschaftswachstum in Japan im ersten Quartal rückte in den Hintergrund. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans verlor 0,5 Prozent.

Am Devisenmarkt in Fernost präsentierte sich der Dollar etwas erholt von seinen jüngsten Kursverlusten. Der Euro sank 0,2 Prozent auf 1,1138 Dollar. Zur japanischen Währung legte der Dollar um 0,4 Prozent zu auf 111,23 Yen. Der Schweizer Franken tendierte zum Euro mit 1,0923 und zum Dollar mit 0,9806.

Von

rtr

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