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29.08.2013

21:17 Uhr

Börsenausfall

Nasdaq macht Nyse-System für Panne verantwortlich

Seit dem dreistündigen Ausfall der Nasdaq vergangene Woche schieben sich der Börsenbetreiber und sein Rivale Nyse gegenseitig den schwarzen Peter zu. Nun meldet die Nasdaq Näheres zum technischen Hintergrund der Panne.

An der Nasdaq in New York ging am vergangenen Donnerstag für drei Stunden nichts mehr. Reuters

An der Nasdaq in New York ging am vergangenen Donnerstag für drei Stunden nichts mehr.

New YorkDer US-Aktienmarktbetreiber Nasdaq OMX macht einen eigenen Software-Fehler sowie Probleme im System seines Rivalen Nyse für die jüngste Handels-Panne verantwortlich. Schwierigkeiten bei Arca, dem vollelektronischen Aktienmarkt der New York Stock Exchange (Nyse), hätten zum Zusammenbruch eines zentralen Sicherungssystems geführt, erklärte Nasdaq am Donnerstag.

Zuvor habe es Verbindungsprobleme zwischen dem Securities Information Processor (SIP) der Nasdaq und Arca gegeben. SIP ermittelt die Aktienpreise und überträgt sie an den Markt. Der Börsenbetreiber räumte ein, dass die Zwangspause für die Marktteilnehmer inakzeptabel sei. Das SIP-System solle nun widerstandsfähiger gemacht werden.

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Die Nasdaq war am vergangenen Donnerstag überraschend für drei Stunden komplett lahmgelegt. Insgesamt 3200 Aktien waren betroffen, darunter Google, Facebook und Apple. Reuters hatte zuvor aus mit der Situation vertrauten Kreisen erfahren, dass sich die Konkurrenten Nyse und Nasdaq völlig uneins über die Ursache der Panne seien. Im Zentrum ihres Streits steht demnach die Frage, wo genau das Problem auftauchte: bei SIP oder bei Arca.

Der Börsenbetreiber Nasdaq erklärte am Donnerstag weiter, Arca habe sich am Morgen des 22. August mehr als 20 Mal mit SIP verbunden und dann wieder getrennt. Dies habe einen Großteil der Prozessor-Kapazität in Anspruch genommen.

Arca habe zudem reihenweise falsche Aktiencodes an SIP gesendet, was zahlreiche Fehlermeldungen ausgelöst und das System weiter belastet habe. Das Zusammentreffen dieser Ereignisse habe SIP überlastet, was wiederum durch einen Fehler in dessen Software nicht habe verhindert werden können.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Neaktientaler

30.08.2013, 09:34 Uhr

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