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05.07.2013

17:15 Uhr

Börsengang

Immofinanz hält an Börsenplänen für Wohnimmobilientochter fest

Immofinanz lässt sich nicht beirren: Trotz des geplatzten Börsengangs der Deutschen Annington will das österreichische Unternehmen mit seiner Wohnimmobilientochter den Schritt an den Kapitalmarkt wagen.

Den eigentlichen Startschuss für den Börsengang will Immofinanz so spät wie möglich geben. Reuters, Sascha Rheker

Den eigentlichen Startschuss für den Börsengang will Immofinanz so spät wie möglich geben.

Die österreichische Immofinanz hält trotz des geplatzten Börsengangs der Deutschen Annington an den Kapitalmarktplänen für ihre Wohnimmobilientochter Buwog fest. Der Konzern bereite sich weiterhin auf einen Buwog-Börsengang vor, sagte eine Immofinanz-Sprecherin am Freitag.

Den eigentlichen Startschuss dafür wolle die Firma aber so spät wie möglich geben. Ob Immofinanz den Schritt an die Frankfurter Börse wage, hänge vom Marktumfeld und dem Erfolg der zuvor geplanten Akquisitionstour am deutschen Wohnimmobilienmarkt ab.

Im März hatte Immofinanz-Chef Eduard Zehetner erklärt, die Wahrscheinlichkeit für einen Buwog-Börsengang im November liege bei über 50 Prozent. Der Verkauf von gut der Hälfte der Anteile an der Wohnimmobilientochter soll Immofinanz rund 700 Millionen Euro in die Kassen spülen. Den Wert der Buwog zum Zeitpunkt des Kapitalmarktdebüts schätzte Immofinanz zuletzt auf 1,25 Milliarden Euro.

Am Mittwoch war der Börsengang von Deutschlands größtem Wohnungsunternehmen Deutsche Annington geplatzt. Grund dafür war zum einen das schwache Marktumfeld. In Finanzkreisen hieß es zudem, die Aktie sei vielen Investoren einfach zu teuer gewesen. Noch vor wenigen Wochen waren deutsche Immobilien insbesondere bei angelsächsischen Investoren sehr beliebt.

Beim Börsengang der kleineren Annington-Konkurrentin LEG Immobilien zu Jahresbeginn hatten sie noch kräftig zugegriffen.

Immofinanz hatte einen Börsengang stets als eine von mehreren möglichen Optionen für die Wohnimmobilientochter bezeichnet. Alternativ standen ein Verkauf oder eine Abspaltung zur Debatte.

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