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26.08.2015

15:05 Uhr

Börsensturz

China nimmt Aktienhändler ins Visier

Mitarbeiter eines großen Wertpapierunternehmen sollen illegale Börsengeschäfte getätigt haben. Die chinesischen Behörden ermitteln bereits. Allerdings werden auch Mitarbeiter der Regulierungsbehörde verdächtigt.

Die Ermittlungen legen nahe, dass die regierende Kommunistische Partei versuchen könnte, die Schuld für die Kursstürze anderen in die Schuhe zu schieben. dpa

Chinas Börsensturz

Die Ermittlungen legen nahe, dass die regierende Kommunistische Partei versuchen könnte, die Schuld für die Kursstürze anderen in die Schuhe zu schieben.

PekingInmitten des Kurssturzes an den chinesischen Aktienmärkten haben die Behörden Ermittlungen gegen Mitarbeiter eines der größten Wertpapierunternehmen wegen des Verdachts auf illegale Börsengeschäfte aufgenommen. Zum Kreis der Verdächtigen gehörten nach Berichten staatlicher Medien vom Mittwoch aber auch ein derzeitiger sowie ein früherer Mitarbeiter der Regulierungsbehörde.

Drei weitere Handelsunternehmen teilten mit, gegen sie werde auch wegen des möglichen Verstoßes gegen die Börsenregeln ermittelt.

Acht Mitarbeiter der staatlichen Firma Citic Securities stünden im Verdacht, illegalen Handel mit Wertpapieren getätigt zu haben, meldete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua, ohne weitere Einzelheiten zu nennen. Die Behörden haben Wertpapierhändlern vorgeworfen, die Preise zu manipulieren. Dies legt nahe, dass die regierende Kommunistische Partei versuchen könnte, die Schuld für die Kursstürze anderen in die Schuhe zu schieben.

Von

ap

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