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18.11.2016

08:12 Uhr

Bösen Asien

Nikkei dank Yen-Schwäche auf Höchststand

Der schwache Yen beschert dem Nikkei zum Wochenende einen wahren Höhenflug: Der japanische Leitindex legt am Freitag so zu wie seit Januar nicht mehr. Zu den Gewinnern zählen die Autobauer Toyota und Honda.

Vor einer elektronischen Börsenanzeigetafel. AFP; Files; Francois Guillot

Börsen Asien

Vor einer elektronischen Börsenanzeigetafel.

TokioDer starke Dollar hat am Freitag den Aktienhandel in Fernost dominiert. Die US-Währung legte kräftig zu, weil Anleger nach der Wahl von Donald Trump zum Präsidenten auf steigende Zinsen in den USA setzen. Der Höhenflug des Greenback führte in Asien vielerorts zu Kursverlusten. Investoren zogen ihr Geld aus Schwellenländern ab, um es in den USA anzulegen. In Japan sorgte die Schwäche des Yen dagegen dafür, dass Exportwerte wie der VW -Rivale Toyota besonders gefragt waren. Bei ihnen lässt der Währungseffekt auf höhere Gewinne hoffen.

In Tokio schloss der 225 Werte umfassende Leitindex Nikkei 0,6 Prozent höher bei 17.967 Punkten - der höchste Stand seit seit Anfang Januar. Der MSCI-Index für Asien-Aktien außerhalb Japans gab dagegen 0,3 Prozent nach.

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Seit der Präsidentenwahl wetten viele Anleger darauf, dass die US-Wirtschaft unter Trump stärker wächst und die Zinsen steigen. Grund dafür ist die Erwartung, dass die Regierung Steuern senken und Ausgaben erhöhen wird. „Die USA haben die Globalisierung angeführt“, sagte Masayuki Kichikawa, Chefstratege beim Finanzhaus Sumitomi Mitsui. Aber jetzt hätten die Wähler verlangt, dass die Talfahrt ihrer Löhne mit einer protektionistischen Handelspolitik gestoppt werde. „Das ist eine sehr, sehr großer Trendwende.“ Zuletzt deuteten auch starke Konjunkturdaten auf Zinserhöhungen hin, die nach Andeutungen von US-Notenbankchefin Janet Yellen im Dezember kommen könnten.

Der schwächere Yen lässt japanische Exportprodukte auf dem Weltmarkt billiger werden. Zudem schlagen sich im Ausland erzielte Gewinne stärker in den Bilanzen nieder. Das führte bei Toyota zu einem Aufschlag von 2,7 Prozent, während die Aktien von Honda knapp ein Prozent zulegten.

Der Dollar verteuerte sich im Vergleich zur japanischen Währung um 0,6 Prozent auf 110,69 Yen. Der Euro gab um 0,2 Prozent auf 1,06 Dollar nach. Der Schweizer Franken notierte zum Euro mit 1,0688 und zum Dollar mit 1,0077. Der mexikanische Peso stabilisierte sich nach der Zinserhöhung der Zentralbank, die mit ihrer Maßnahme die Talfahrt der Währung nach Trumps Wahl stoppen will.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

18.11.2016, 13:25 Uhr

"Herr Fritz Porters - 18.11.2016, 11:43 Uhr

@ Herr Hoffmann

ich habe nicht diesen enormen politischen Sachverstand wie Sie, aber die von Ihnen beschriebene "Grünen-Sozialistischen Vernichtungspolitik".... ist das sowas wie ein "Gemüseauflauf"? :-D
Herrlich, die Kommentare sind echt Comedy... einige Artikel im HB sind echt besorgniserregend, aber die Kommentare können einem das Lachen zurückzaubern. Danke ...muss weiter arbeiten...aber nachher schaue ich noch mal in die Kommentare...will doch auch später noch was zu schmunzeln haben..."

Aber immer gerne, dafür gebe ich und Herr von Horn uns richtig Mühe.
Nicht einfach den ganzen Tag zu allen Artikeln Kommentare zu schreiben.
Da muss man schon einen breit aufgestellten Sachverstand haben. Danke

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