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01.02.2012

11:46 Uhr

Bondmärkte

Druck auf Italiens Anleihen sinkt

Anleihehändler schöpfen Hoffnung: Die Renditen für italienische Staatsanleihen sind am Mittwoch auf das niedrigste Niveau seit Oktober 2011 gesunken. Passend zum Trend stiegen die Renditen für Bundesanleihen.

Eine Anzeigetafel für Aktienindizes in Mailand. dapd

Eine Anzeigetafel für Aktienindizes in Mailand.

FrankfurtItalien scheint mehr und mehr Vertrauen bei den Anlegern zurückzugewinnen - zumindest gemessen an den Renditen der Staatsanleihen. Im zehnjährigen Bereich gaben sie am Mittwoch bis auf 5,773 Prozent nach und notierten damit so niedrig wie seit Oktober vorigen Jahres nicht mehr. Am Vorabend hatten sie noch knapp unter sechs Prozent gelegen. Da zugleich die Renditen der deutschen Bundesanleihen anzogen, verringerte sich der Risikoaufschlag für die italienischen Papiere. Händler begründeten die gute Stimmung unter anderem weiterhin mit Hoffnungen auf eine Einigung über den Schuldenschnitt für Griechenland sowie der guten Aufnahme der Auktion neuer Anleihen aus Italien am Montag.

Die Renditen der spanischen Anleihen rutschten ebenfalls deutlich ab und fielen bis auf 4,666 Prozent, womit sie so niedrig wie seit November 2010 nicht mehr notierten. Damit scheint sich am Rentenmarkt eine Entspannung abzuzeichnen. Ende 2011 waren die Renditen auf ein Niveau gestiegen, das langfristig die Staaten nicht hätten hinnehmen können. Laut Börsianern haben die Banken dank der üppigen Liquiditätsausstattung durch die EZB Spielraum für den Kauf von Staatsanleihen - auch von hoch verschuldeten Euro-Ländern.

 

Von

rtr

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