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23.09.2013

14:00 Uhr

Bonds

Bundesanleihen geben nach

Das Ergebnis der Bundestagswahl lässt den Risikoappetit der Anleger steigen. Am Montag ging die Nachfrage nach deutschen Bundesanleihen zurück. Analysten beurteilen das Wahlergebnis insgesamt positiv.

Die Börse in Frankfurt. Am Primärmarkt beschaffte Deutschland drei Milliarden Euro übre Zwölf-Monats-Papiere. dpa

Die Börse in Frankfurt. Am Primärmarkt beschaffte Deutschland drei Milliarden Euro übre Zwölf-Monats-Papiere.

FrankfurtDie Kurse der deutschen Bundesanleihen haben am Montag im Tagesverlauf nachgegeben. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihen stieg drei Basispunkte auf 1,97 Prozent. Der Bund-Future war 21 Basispunkte leichter bei 138,11 Prozent. Auch bei US-Staatsanleihen gab es Verluste. Zehnjährige Treasuries rentierten mit 2,75 Prozent zwei Basispunkte höher.

Analysten beurteilten den Ausgang der Bundestagswahl als positiv für den Risikoappetit der Anleger. Es komme wahrscheinlich zu einer Koalition, die Spanien, Italien und Irland positiver gegenüberstehe, sagte Piet Lammens, Leiter Analyse bei KBC Bank NV in Brüssel.

Am Vormittag wurden zudem Daten zu Dienstleistungssektor und verarbeitendem Gewerbe in der Euro-Zone veröffentlicht. Der von Markit Economics ermittelte Index zu Dienstleistungen und verarbeitendem Gewerbe in der Euro-Zone stieg von 51,5 im August auf 52,1 im September an. Volkswirte hatten einen Wert von 51,8 erwartet.

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Am Primärmarkt beschaffte Deutschland drei Milliarden Euro über Zwölf-Monats-Papiere. Die Rendite der Unverzinslichen Schatzanweisungen lag bei 0,0942 Prozent, nach 0,097 Prozent bei einer vergleichbaren Auktion am 26. August. Aus den Niederlanden kamen Geldmarktpapiere im Gesamtvolumen von 2,2 Milliarden Euro. Frankreich will Papiere mit Laufzeiten zwischen 84 und 357 Tagen für insgesamt bis zu 7,2 Milliarden Euro begeben.

Im Unternehmensbereich kam der Ölkonzern Repsol SA mit achtjährigen Papieren auf den Markt. Die Emission im Volumen von mindestens 500 Millionen Euro soll mit einer Rendite von 175-180 Basispunkten über dem mittleren Swap-Satz ausgestattet sein.

Kommentare (1)

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23.09.2013, 14:55 Uhr

O-Ton Handelsblatt-Überschriften-Troll
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Bundesanleihen geben nach
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Um 21 Punkte - das sind 0,16%.

Jedenfalls zum Zeitpunkt der Artikelerstellung.

Inzwischen sind es noch 11 Punkte - 0,08%.

...

Absolut lächerlich und unseriös derartige minimale Schwankungen zu einer "Nachricht" umzufälschen und mit der Bundestagswahl in Verbindung zu bringen.

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