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10.07.2013

14:22 Uhr

Bonds

Rendite deutscher Bundesanleihen fällt

Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen fällt um zwei Basispunkte auf 1,64 Prozent. Bei US-Treasuries war die Rendite mit 2,63 Prozent zuletzt unverändert. Spanische und italienische Anleihen sind weniger gefragt.

Euroskulptur in Frankfurt. Peripherieanleihen sind derzeit weniger gefragt. dpa

Euroskulptur in Frankfurt. Peripherieanleihen sind derzeit weniger gefragt.

FrankfurtDie Rendite zehnjähriger deutscher Bundesanleihen ist am Mittwoch um knapp zwei Basispunkte auf 1,64 Prozent gefallen. Der Bund-Future legte 16 Basispunkte auf 142,72 Prozent zu. Bei US-Treasuries war die Rendite mit 2,63 Prozent zuletzt unverändert.

Am Abend steht die Veröffentlichung der Sitzungsprotokolle des Offenmarktausschusses der Fed auf der Agenda. “Wir gehen davon aus, dass die Fantasien bezüglich einer Rückführung des Anleihekaufvolumens unterstützt werden”, schrieben die Helaba-Analysten Viola Julien und Ulrich Wortberg in einem Kommentar. Vor diesem Hintergrund könne es zu einem Anstieg der Renditen kommen.

So legen die Deutschen ihr Geld an

Top 7

Sicherheitsdenken dominiert sehr stark auch die Anlagestrategien männlicher Finanzanleger. 86 Prozent der befragten Männer können sich nicht vorstellen, bei Anlagen für eine höhere Rendite ein höheres Risiko in Kauf zu nehmen. Frauen sind aber offenbar noch sicherheitsorientierter: 96 Prozent von ihnen wollen bei der Geldanlage möglichst kein Risiko eingehen.

Top 6

Trotz des derzeit allgemein niedrigen Zinsniveaus können sich nur neun Prozent der Anleger vorstellen, bei künftigen Finanzanlagen mit einer höheren Risikobereitschaft gegebenenfalls eine höhere Rendite zu erzielen. Mit 91 Prozent legt die Mehrheit der deutschen Sparer einen großen Wert auf Sicherheit.

Top 5

Neben Festgeld und Tagesgeld würden die Verbraucher 2013 auch stärker in Immobilien, Gold und andere Edelmetalle investieren, wenn sie einen größeren Geldbetrag dafür zur Verfügung hätten. Den größten Zuwachs im Vergleich zu 2012 erleben Immobilien. 46 Prozent aller deutschen Anleger würden sich ein Haus oder eine Wohnung anschaffen. Auch die Krisenwährung Gold ist 2013 deutlich beliebter. Knapp 30 Prozent der deutschen Anleger würden sich größere Goldbestände zulegen.

Top 4

Während Frauen tendenziell stärker in Festgeld sowie Tagesgeld investiert sind, meiden sie Aktienanlagen noch in stärkerem Maße als Männer. Bei Fonds sind hingegen nur geringfügige, bei Immobilien, Gold und anderen Edelmetallen sogar überhaupt keine Unterschiede im Anlageverhalten von Männern und Frauen feststellbar.

Top 3

Im Jahr 2012 waren bei den deutschen Anlegern Festgeld und Tagesgeld die beliebtesten Anlageprodukte. Obwohl der Dax in diesem Jahr um rund 30 Prozent zulegte, rangieren börsennotierte Finanzprodukte erst deutlich danach. Gerade einmal jeder fünfte Deutsche investierte sein Geld in Aktien. Darauf folgten Immobilien mit knapp 17 Prozent. Das in der Krise besonders beliebte Anlageobjekt Gold lag mit gerade einmal neun Prozent ebenfalls auf den hinteren Plätzen.

Top 2

Trotz eines weiteren Euro-Krisenjahrs stieg der Dax 2012 auf ein neues Allzeithoch. Knapp die Hälfte (48 Prozent) der deutschen Anleger zeigte sich trotz der guten Kursentwicklung mit der Werteentwicklung ihrer Finanzanlage unzufrieden.

Top 1

Der Anteil der Deutschen, die 2012 einen nennenswerten Geldbetrag angelegt haben, steigt mit zunehmenden Alter erkennbar an. Mit knapp 65 Prozent stellen Deutsche ab 60 Jahren die größte Gruppe der Privatanleger.

Peripherieanleihen waren weniger gefragt. Die Rendite zehnjähriger spanischer Bonds stieg um neun Basispunkte auf 4,83 Prozent, entsprechende italienische Anleihen rentierten mit 4,46 Prozent fünf Basispunkte höher.

Deutschland begab am Vormittag für 4,102 Mrd. Euro zusätzliche zweijährige Bundesschatzanweisungen zu einem Durchschnittskurs von 0,07 Prozent platziert. Italien begab 160- Tage-Papiere über 2,5 Mrd. Euro zu einer Durchschnittsrendite von 0,599 Prozent, bei den 367-Tage-Papieren im Volumen von sieben Mrd. Euro lag die Durchschnittsrendite bei 1,078 Prozent.

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