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02.02.2011

13:09 Uhr

Bonität

Standard & Poor's stuft Irland erneut herab

Die Ratingagentur Standard & Poor's senkt die Kreditwürdigkeit Irlands weiter herab. Das könnte nicht der letzte Schritt sein, Irland steht bei S&P auf der Beobachtungsliste.

HB LONDON. Schlechte Nachrichten für die Schuldeninsel: Die Ratingagentur Standard & Poor's hat die Bonitätsnote Irlands angesichts der Schuldenkrise des Landes erneut gesenkt. Staatsanleihen werden seit Mittwoch nur noch mit der Note „A-“ bewertet.

Zugleich drohte S&P damit, die Bewertung im April erneut zu senken. Dann könnte Irland die Note „A“ verlieren. Investoren zeigten sich dennoch erleichtert, dass S&P die Note nicht noch stärker als um eine Stufe senkte.

Die Ratingagentur Moody's hatte ihre Note im Dezember um fünf Stufen auf „Baa1“ zurückgenommen. Das ist nur noch drei Stufen über dem gefürchteten Ramschstatus, der neue Kredite zusätzlich erschwert. Die Konkurrenzagentur Fitch stufte damals Irland um drei Stufen auf „BBB+“ herunter.

Wegen der Bankenkrise und dem verhältnismäßig größtem Defizit in der Eurozone flüchtete Irland im Jahr 2010 unter einen Rettungsschirm von Internationalem Währungsfonds und EU. Für Kredite im Umfang von 85 Milliarden Euro erhöht die Regierung die Steuern und kürzt die Ausgaben, um das Defizit zu senken. Für den 25. Februar ist eine Neuwahl angesetzt.

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