Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

07.03.2014

14:51 Uhr

Bürokratieabbau

China will mit Zugeständnissen Investoren locken

China will bessere Rahmenbedingungen für Investitionen schaffen. Die Bürokratie soll abgebaut, die Fairness im Wettbewerb gestärkt werden. Im Fokus stehen die weniger entwickelten Regionen im Westen des Landes.

Mit Zugeständnissen will China ausländische Geldgelber in das Land locken. dpa

Mit Zugeständnissen will China ausländische Geldgelber in das Land locken.

PekingChina will Investoren entgegenkommen und so mehr Kapital ins Land locken. Man prüfe, Auflagen für Investitionen in manchen Branchen zu lockern, sagte Handelsminister Gao Hucheng am Freitag am Rande des jährlichen Volkskongresses in Peking. So werde man unter die Lupe nehmen, ob nicht Ausländer einen höheren Anteil an Firmen halten dürften als bisher. „Wir werden uns verstärkt bemühen, ein offenes und klares Umfeld für Rechtsangelegenheiten zu schaffen.“ Zudem sollen die Rahmenbedingungen rund um die Verwaltung besser und effizienter werden. Ferner wolle man den „fairen Wettbewerb im Markt“ stärken, fügte Gao hinzu. Ziel sei es auch, Investoren in die weniger entwickelten westlichen Regionen des Landes zu locken. Hier werde man Anlegern in puncto Bürokratie entgegenkommen.

Die ausländischen Direktinvestitionen kletterten im Januar binnen Jahresfrist um 16 Prozent auf 7,8 Milliarden Euro. Dies gilt als Zeichen, dass weltweite Investoren immer noch großes Vertrauen in die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt haben.

Ratings der größten Volkswirtschaften der Welt

USA

S&P Rating: AA+
Ausblick: Stabil

Moody's Rating: Aaa
Ausblick: Stabil

Fitch Rating: AAA

Ausblick: Negativ

China

S&P Rating: AA-
Ausblick: Stabil

Moody's Rating: Aa3
Ausblick: Positiv

Fitch Rating: A+
Ausblick: Stabil

Japan

S&P Rating: AA-
Ausblick: Negativ

Moody's Rating: Aa3
Ausblick: Stabil

Fitch Rating: A+
Ausblick: Negativ

Deutschland

S&P Rating: AAA
Ausblick: Stabil

Moody's Rating: Aaa
Ausblick: Negativ

Fitch Rating: AAA
Ausblick: Stabil

Frankreich

S&P Rating: AA
Ausblick: Stabil

Moody's Rating: Aa1
Ausblick: Negativ

Fitch Rating: AA+
Ausblick: Stabil

Vereinigtes Königreich

S&P Rating: AAA
Ausblick: Negativ

Moody's Rating: Aa1
Ausblick: Stabil

Fitch Rating: AA+
Ausblick: Stabil

Brasilien

S&P Rating: BBB
Ausblick: Negativ

Moody's Rating: Baa2
Ausblick: Positiv

Fitch Rating: BBB
Ausblick: Stabil

Italien

S&P Rating: BBB
Ausblick: Negativ

Moody's Rating: Baa2
Ausblick: Negativ

Fitch Rating: BBB+
Ausblick: Stabil

Russland

S&P Rating: BBB
Ausblick: Stabil

Moody's Rating: Baa1
Ausblick: Stabil

Fitch Rating: BBB
Ausblick: Stabil

Indien

S&P Rating: BBB-
Ausblick: Negativ

Moody's Rating: Baa3
Ausblick: Stabil

Fitch Rating: BBB-
Ausblick: Stabil

Kanada

S&P Rating: AAA
Ausblick: Stabil

Moody's Rating: Aaa
Ausblick: Stabil

Fitch Rating: AAA
Ausblick: Stabil

Australien

S&P Rating: AAA
Ausblick: Stabil

Moody's Rating: Aaa
Ausblick: Stabil

Fitch Rating: AAA
Ausblick: Stabil

Spanien

S&P Rating: BBB
Ausblick: Stabil

Moody's Rating: Baa3
Ausblick: Stabil

Fitch Rating: BBB
Ausblick: Stabil

Schweiz

S&P Rating: AAA
Ausblick: Stabil

Moody's Rating: Aaa
Ausblick: Stabil

Fitch Rating: AAA
Ausblick: Stabil

Chinas Regierung ist zuversichtlich, dass beim Außenhandel der angepeilte Anstieg von 7,5 Prozent im laufenden Jahr erreicht wird. Denn die weltweit anziehende Konjunktur vor allem in den Industriestaaten werde Chinas Exportgeschäft stützen, sagte Gao. Im vergangenen Jahr hatte die Staatsführung für Exporte und Importe insgesamt eine Zielmarke von 8,0 Prozent ausgegeben, die dann mit 7,6 Prozent verfehlt wurde.

Von

rtr

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×