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21.02.2012

11:55 Uhr

Bulle & Bär

Untergangspropheten warnen vor nächstem Crash

VonChristian Schnell

Die 7000er-Marke im Dax fällt bald - doch die Experten bleiben weiterhin vorsichtig. Man muss kein Prophet sein, um zu behaupten, es käme bald wieder eine Krise.

Christian Schnell, Finanzredakteur Handelsblatt Frank Beer für Handelsblatt

Christian Schnell, Finanzredakteur Handelsblatt

FrankfurtMittlerweile darf man wetten, wann der Dax die Marke von 7.000 Punkten nimmt. Hellseherische Fähigkeiten braucht es dazu nicht, waren es gestern zwischendurch gerade mal noch 44 Punkte, die fehlten. Das bisschen ließe sich schon heute ohne großen Stress schaffen. Mag sein, dass Anleger aus den Faschings-, Fastnachts- oder Karnevalshochburgen am Aschermittwoch ihre verquollenen Augen reiben ob der Sieben, die nun im Dax an erster Stelle steht. War das doch am Freitag, als sich viele mit einem "Schöne Feiertage" verabschiedeten, nicht absehbar.

Jetzt ist es also so weit und damit heißt es, sich den neuen Realitäten zu stellen. Zuallererst bedeutet die "7", dass das Niveau von Ende Juli vergangenen Jahres fast wieder erreicht ist. Zwischendurch hatte Deutschlands Marktbarometer Nummer eins schmerzhafte 2.000 Punkte verloren. Das ist weggesteckt und Vergangenheit. Trotzdem ist es kaum vorstellbar, dass nun alle, die gerade noch mahnend den Zeigefinger gehoben haben, mit wehenden Fahnen die Börsen stürmen, um dort Aktien zu kaufen.

Es liegt in der Natur der Sache, dass Pessimisten in Geldfragen angesehener sind als Optimisten. Liegen Letztere falsch, kostet das diejenigen, die ihnen folgen, Geld. Wer jedoch dem falschliegenden Pessimisten glaubt, der hat nur das Geld nicht verdient, das andere einstecken. Beides sind zwar eigentlich schmerzhafte Erfahrungen, aber die Wahrnehmung ist eine andere.

Kommentare (27)

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HansMeiser

21.02.2012, 12:08 Uhr

Und wo, lieber Experte kommt das Geld für den DAX Aufschwung und die exorbitant steigenden Rohstoffpreise durch Spekulation her? Mit den 5000 Millionen zinsverbilligter Kredite (zu 1% Zins) der EZB und der Kapitalflucht aus Staatsanleihen und südeuropäischen Geldanlagen hat das natürlich alles nichts zu tun? Ich liebe Experten!!!

Franki

21.02.2012, 12:23 Uhr

Mit 5000 Millionen wäre das nicht zu schaffen lieber Hobbyexperte. Wohl eher 500000 Millionen oder einfach gesagt ca. 500 Mrd.
Und wahrscheinlich gleich nochmals soviel wird ende Februar fließen.

Knife_and_Forke

21.02.2012, 12:39 Uhr

gähn...Märchenstunde beim HB

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