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12.09.2013

09:38 Uhr

Bund-Future

Bundesanleihen legen zu

Den zweiten Tag in Folge haben deutsche Bundesanleihen am Donnerstag zugelegt. Auch für US-Staatspapiere ging es aufwärts. Händler spekulierten, dass die Fed die Zinsen auf einem Rekordtief halten wird.

Im Juli hatte die Fed erklärt, dass die Leitzinsen nahe null angemessen seien, solange die Arbeitslosenquote über 6,5 Prozent liegt. Reuters

Im Juli hatte die Fed erklärt, dass die Leitzinsen nahe null angemessen seien, solange die Arbeitslosenquote über 6,5 Prozent liegt.

Den zweiten Tag in Folge haben deutsche Bundesanleihen am Donnerstag zugelegt. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihen sank vier Basispunkte auf 2,00 Prozent. Im Gegenzug stieg der Bund-Future 46 Basispunkte auf 137,57 Prozent.

Auch bei den US-Staatspapieren ging es aufwärts. Marktteilnehmer spekulierten, dass die Notenbank Federal Reserve ihre Zusage bekräftigen wird, die Zinsen auf einem Rekordtief zu halten und so die Wirtschaft zu stützen. Im Juli hatte die Fed erklärt, dass die Leitzinsen nahe null Prozent angemessen seien, solange die Arbeitslosenquote über 6,5 Prozent liegt und die Inflationserwartung nicht über 2,5 Prozent. Zehnjährige Treasuries rentieren drei Basispunkte niedriger mit 2,89 Prozent.

Am Primärmarkt will Italien in mehreren Tranchen bis zu 7,5 Milliarden Euro beschaffen. Neben festverzinslichen Papieren mit Laufzeigen bis 2016 und 2028 will das Land auch variabel verzinste Anleihen begeben, die im April und November 2018 fällig werden.

Am Mittwoch hatte Italien bei einer Auktion zwölfmonatiger Schatzwechsel die höchste Rendite in diesem Jahr bieten müssen. Anleger befürchten, dass eine Abstimmung über den Ausschluss des ehemaligen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi aus dem Senat die Koalitionsregierung von Enrico Letta destabilisieren wird.

Kommentare (2)

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Zahlmeister

12.09.2013, 10:07 Uhr

Wenn die Rendite sinkt, dürfte dem die Tatsache zugrunde liegen, das die Kurse steigen. Das tun die, weil wohl die Zinsen nicht steigen werden/sollten. Und das ist insofern auch nachvollziehbar, da die offizielle Inflation in Europa zurückgeht und damit der Druck genommen wird, zwangsläufig die Zinsen anzuheben. Soweit , so gut. Doch klar ist auch, das Unmengen von Geld unterwegs sind und waren und sein werden...und nach Meinung von Hochgelehrten hat bisher noch jede Geldflut die Inflation angeheizt. Das schein diesmal so (noch) nicht zu sein. Warum? Wo geht das ganze Geld hin??? Es kann zumindest nicht da ankommen, wo es im Grunde aber hingehen sollte. In den Geldkreislauf! Ich sehe hier eine Bestätigung dafür, das die Allokation im Geldfluss nicht mehr mit dem gewünschten Effekt läuft. Die Kohle geht wohl überall hin, aber doch wohl nicht in produktive Bereiche! Sonst wäre die Investitionsquote doch höher und die Zahl der Beschäftigten ansteigend! Selbst wenn man eine zeitliche Verzögerung unterstellen mag, sind die Trends doch eher genau in die Gegenrichtung vorgezeichnet. Kann mir jemand diesen Sachverhalt verständlich machen?

Account gelöscht!

12.09.2013, 14:18 Uhr

Die Judenbanken schaffen mal wieder künstliche Papiere, die durch nichts gedeckt sind. Mit denen drückt man die Goldpreise oder päppelt die Pleitebilanzen der "systemrelevanten" (eigenen) Banken auf. Den großen Crash verhindern wird das nicht-nur hinauszögern mit vervielfacht höherer Sprengkraft.

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