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23.01.2012

14:36 Uhr

CFA Institute

Börsenprofis sind für Euro-Bonds

Börsenprofis sind einer Umfrage zufolge mehrheitlich für die Einführung von gemeinsamen Anleihen der Euro-Staaten. Allerdings müssen diese in strukturelle Reformen und stärkere europäische Integration eingebettet werden.

Eine Umfrage zufolge sind viele Börsenprofis für Euro-Bonds. dapd

Eine Umfrage zufolge sind viele Börsenprofis für Euro-Bonds.

FrankfurtZu diesem Ergebnis kommt die am Montag veröffentlichte Umfrage des CFA Institute, das unter anderem Prüfungen für Analysten anbietet. Mehr als die Hälfte (55 Prozent) der knapp 800 Befragten seien der Meinung, dass mit Hilfe der sogenannten Stabilitätsanleihen die Schuldenkrise entschärft werden könne, teilte das CFA Institute mit. Das Instrument könne die Stabilität der Finanzmärkte im Euro-Raum fördern. Knapp zwei Drittel unterstützten die Idee, einen Teil der europäischen Staatsschulden mit Hilfe dieser Papiere zu finanzieren. Eine komplette Umstellung der Finanzierung auf Euro-Bonds befürworteten nur 36 Prozent.

„Neue Finanzinstrumente werden jedoch nicht die strukturellen Probleme von Ungleichgewichten in Handel und Wettbewerbsfähigkeit oder die Staatsverschulden vieler Mitgliedsstaaten lösen“, betonte Agnes Le Thiec vom CFA Institute. Daher müssten einige Grundvoraussetzungen geschaffen werden, damit der finanzpolitische Schlendrian nicht zurückkehre. 86 Prozent der Befragten, die sich zum Großteil hauptberuflich mit dem Anleihemarkt beschäftigen, plädiere für eine stärkere wirtschaftliche, finanzielle und politische Integration der Euro-Zone, hieß es in der Umfrage weiter. Jeweils etwa 90 Prozent forderten zudem stärkere Einflussnahme auf die Haushaltspolitik einzelner Staaten sowie Sanktionen. Eine Möglichkeit wäre, dass Schuldensünder kein Geld mehr aus der Emission von Euro-Bonds erhalten.

Von

rtr

Kommentare (2)

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Sonnenweizen

23.01.2012, 16:28 Uhr

Warum werden die Ansichten der "Börsenprofis" hier breitgetreten? Die denken nur an sich. An den Steuerzahler nicht im geringsten. Die verdienen noch am anstehenden deutschen Staatsbankrott. [...]
Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte bleiben Sie sachlich.

Account gelöscht!

09.02.2012, 09:54 Uhr

Absoluter Blödsinn. Hoffentlich folgt niemand den Ansichten die die "Börsenprofis" von sich geben !!!
Es kann doch nicht sein, daß sich "Hinz und Kunz" Experte nennt.

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