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18.04.2011

09:54 Uhr

Chartgespräch

„Dax-Anleger sollten in Deckung gehen“

VonUlf Sommer

Wie ein „V“ präsentiert sich der Deutsche Aktienindex. Die Atomkatastrophe in Japan ließ Deutschlands wichtigstes Börsenbarometer um gut 1000 Punkte abstürzen. Was den Dax gleich darauf ebenso schnell um fast ebenso viele Zähler wieder steigen ließ, bleibt dagegen weitgehend im Verborgenen.

Die Konsolidierung im Dax könnte in eine Abwärtsbewegung übergehen. Quelle: dapd

Die Konsolidierung im Dax könnte in eine Abwärtsbewegung übergehen.

DüsseldorfDer atomare GAU ist keineswegs ausgestanden, ebenso wenig die amerikanische und europäische Schuldenkrise. Womöglich nutzten einfach nur viele Zuspätgekommene den Börsenabsturz als willkommene Gelegenheit, doch noch auf den vor zwei Jahren gestarteten Börsenzug aufzuspringen. Nach einem Zuwachs von 100 Prozent erlebten Anleger immerhin einen Rückgang um 13 Prozent.

Fundamentale Erwägungen für das kräftige Auf und Ab interessieren den technischen Analysten Christian Schmidt von der Helaba allenfalls am Rande. Viel wichtiger ist für ihn die nüchterne Feststellung, dass der starke Kursanstieg der vergangenen Wochen gestoppt hat. „Schon in der letzten Anstiegsphase erlebten wir eine rückläufige Bewegungsdynamik und sinkende Umsätze.“ Gemeint ist: Tag für Tag stiegen die Kurse immer langsamer. Das Kaufinteresse erlahmte. Sinkende Umsätze bei steigenden Kursen ist für die meisten Charttechniker ein erstes Alarmsignal für eine bevorstehende Wende.

Letzte Barriere bei 6820 Punkten

„Es kommt nicht überraschend, dass der Markt nach einer solch starken Aufwärtsbewegung wie zuletzt jetzt erst einmal Luft holt“, sagt Schmidt. Noch bezeichnet er die Entwicklung „nur“ als eine Konsolidierung innerhalb der Aufwärtsbewegung – also eine bloße Unterbrechung der Hausse, aber nicht als deren Ende. Doch aus der Konsolidierung droht rasch eine Abwärtsbewegung zu werden, sollte der Dax in den kommenden Tagen und Wochen wichtige Marken unterschreiten.

Als entscheidende Unterstützung macht Schmidt die Marke von 6820 Punkten aus. Auf diesem Niveau hatte der Dax nach seinem ersten kurzen Aufwärtsimpuls im März eine zweite, größere Rally gestartet. „Fällt in der jetzigen Konsolidierung diese letzte Barriere nachhaltig, dann drohen neue Tiefs“, warnt Schmidt die Anleger.

Kommentare (5)

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aruba

18.04.2011, 11:26 Uhr

Guten Tag;.... Ich habe schon jede Menge Dummheiten von mir gegeben;..... aber Ich versuche halt noch immer so zu reden dass die Leute mich verstehen. Bis Heute ist mir keiner begegnet der im Voraus sagen konnte was Morgen sein wird. Heuschrecken Erdbeben Pest und Cholera inklusive. Also lassen wir Herrn Schmit ruhig von hoeheren Hoch's und tieferen Tief's babbelen. Besten Dank

Account gelöscht!

18.04.2011, 11:43 Uhr

"also eine bloße Unterbrechung der Hausse, aber nicht als deren Ende"


Wie sagen sie immer so schön, ohne das smarte Money keine echte Hause. Schön weiter von Bank an Bank die ach so wertvollen Aktien hin und her reichen und hoffen, daß sich das Mädchen mit der Milch auch daran beteiligt. Solange darf der Schmidt auch weiter träumen.

Verena

18.04.2011, 11:48 Uhr

Typisches Chartgeschwätz unter dem Motto "Wenn die Sonne scheint, haben wir schönes Wetter" oder "wenn es regnet, wird man nass"........

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