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25.11.2015

14:24 Uhr

China

Aufseher prüfen Rechenfehler über 148 Milliarden Euro

Nach dem Crash an den chinesischen Aktienmärkten ermitteln die Behörden. Sie prüfen, ob sich Wertpapierhändler etwas haben zuschulden kommen lassen. Nun sind sie auf einen Rechenfehler über 148 Milliarden Euro gestoßen.

Der Broker führte den Irrtum auf eine Computerpanne zurück, nachdem die eigenen Systeme auf den neusten Stand gebracht wurden. Reuters

Rechenfehler

Der Broker führte den Irrtum auf eine Computerpanne zurück, nachdem die eigenen Systeme auf den neusten Stand gebracht wurden.

PekingEin Rechenfehler über umgerechnet 148 Milliarden Euro von Chinas größtem Wertpapierhändler Citic Securities hat die Aufseher auf den Plan gerufen. Wie die Branchenvereinigung SAC am Mittwoch mitteilte, setzte das Unternehmen bestimmte Finanzderivate um diese Summe zu hoch an. Konkret geht es demnach um Aktientauschgeschäfte, die teils während des Börsencrashs im Sommer über die Bühne gingen. Das Volumen dieser Deals sei in mehreren Monatsberichten um mehr als eine Billion Yuan zu hoch angegeben worden.

Die SAC, die unter Kontrolle der Wertpapieraufsicht steht, gab bekannt, die Angelegenheit weiter zu prüfen. Vorwürfe eines Fehlverhaltens an die Adresse von Citic gibt es bislang nicht. Der Broker führte den Irrtum auf eine Computerpanne zurück, nachdem die eigenen Systeme auf den neusten Stand gebracht wurden. Auswirkungen auf die Geschäftsberichte habe dies nicht, sagte ein Citic-Sprecher. Die falsche Zahl sei lediglich in Statistiken für die Aufseher enthalten gewesen.

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Ein Reporter soll die Turbulenzen an Chinas Börsen verschlimmert haben. Im Staatsfernsehen wird er vorgeführt. Und gesteht. Er ist nicht der Einzige, den Chinesische Behörden als Sündenbock auserkoren haben.

Im Sommer hatte es an den chinesischen Aktienmärkten einen spektakulären Kursrutsch gegeben. Die Behörden untersuchen in diesem Zusammenhang, ob sich Wertpapierhändler etwas haben zuschulden kommen lassen.

Von

rtr

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