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Dax am 14. November 2017

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Ausverkauf bei Henkel und RWE

Aktienkurs: Zehn Dax-Aktien mit dem höchsten Kurs-Potenzial

Aktienkurs

Zehn Dax-Aktien mit dem höchsten Kurs-Potenzial

Der Aufwärtstrend am deutschen Aktienmarkt ist ungebrochen. Viele warnen zwar bereits vor Rückschlägen, doch es gibt auch gegenteilige Stimmen. Hier sind zehn Aktien, die noch weiter steigen könnten.

Ansonsten war die Bilanzsaison noch einmal Gesprächsthema. Im Dax neigen sich die ausstehenden Bücher ihrem Ende entgegen, unter den kleineren deutschen Titeln und international steht noch ein ganzer Reigen auf dem Terminplan. Größte Beachtung fanden die Milliardengewinne von RWE. Deutschlands größter Versorger ist nach den schwierigen Jahren der Energiewende mitsamt Milliardenabschreibungen wieder auf Kurs, im dritten Quartal bleiben unter dem Strich 2,2 Milliarden Euro.

Das starke Ergebnis ist zwar nicht zuletzt der vom Bund zurückgezahlten Brennelementesteuer geschuldet, aber auch operativ konnten sich die Essener dank stabiler Strom-Großhandelspreise und Kostensenkungen verbessern. Die Papiere stiegen erst an die Dax-Spitze, ehe sich die Investoren fürs Kassemachen entschieden. RWE-Aktien fielen mit 5,6 Prozent auf den hintersten Platz im Dax.

Fallende Aktienkurse nach Bilanzvorlage musste auch Henkel wegstecken. Der Konsumgüter-Riese profitierte zwar von einer starken Klebstoffsparte, konnte Gewinn und Umsatz im dritten Quartal steigern und erhöhte auch den Gewinnausblick. Doch Analysten hatten noch stärkere Zahlen erwartet, vor allem im Kosmetik-Geschäft. Insgesamt erlöste man mit Pritt, Persil, Schwarzkopf und anderen Gütern 4,98 Milliarden Euro, was ein Plus von 4,9 Prozent ist. Das Ebit-Ergebnis stieg um 7,1 Prozent auf 897 Millionen Euro. Die Scheine aber fielen mit einem deutlichen Abschlag von 4,6 Prozent in die letzte Reihe des Leitindex.

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Der dritte Dax-Titel, der am Dienstag seine Bücher öffnete, konnte seine Investoren überzeugen. Infinions Papiere sprangen mit einem Plus von 2,7 Prozent an die Spitze in Frankfurts erster Börsenliga. Die Automobilbranche fragt immer mehr Chips nach, was dem bayerischen Halbleiter-Spezialisten deutlich verbesserte Zahlen beschert. Der Chip-Bauer steigerte im Ende September zu Ende gegangenen Geschäftsjahr 2016/17 seine Erlöse um neun Prozent auf knapp 7,1 Milliarden. Das operative Ergebnis stieg um ein knappes Viertel auf 1,2 Milliarden. Die Zahlen wären noch besser ausgefallen, doch im letzten Quartal verhinderte dies ein schwächerer Dollar.

Im TecDax verloren Nordex 3,5 Prozent. Der Windkraft-Zulieferer kämpft mit den Problemen der Branche, Nordex-Chef José Luis Blanco sprach von einem Einbruch der Bestellungen und kappte die Umsatzziele für das laufende Jahr. „Wir erwarten auch 2018 einen Rückgang der Nachfrage“, sagte er. Erst ab 2019 könnten die Geschäfte wieder anziehen, in Deutschland sogar erst ab 2020. Mit einer Jahres-Performance von minus 63 Prozent ist Nordex das schwächste Papier der gesamten Dax-Familie: Dax, TecDax, MDax und SDax.

Hier geht es zur Seite mit dem Dax-Kurs, hier gibt es die aktuellen Tops & Flops im Dax. Aktuelle Leerverkäufe von Investoren finden Sie in unserer Datenbank zu Leerverkäufen.

Kommentare (1)

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Herr Peter Spiegel

14.11.2017, 18:49 Uhr

Nach dem Husarenritt des Dax mehren sich die Unkenrufe wie das Tier in übelster Weise missbraucht wird. Wie kann man den Dax reiten lassen obwohl er mit Morphium behandelt würde ?

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