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18.06.2011

08:28 Uhr

Dax-Ausblick

Anleger hoffen auf die Finanzspritze

Der Dax hat am Freitag durch eine näher rückende Lösung für Griechenland ins Plus gedreht. Spannung verspricht die Vertrauensfrage der griechischen Regierung. Anleger schauen zudem auf heimische Konjunkturdaten.

Die Händler auf dem Parkett warten gespannt auf die kommende Woche. Quelle: dapd

Die Händler auf dem Parkett warten gespannt auf die kommende Woche.

Frankfurt, DüsseldorfDas Gezerre um neue Griechenland-Hilfen wird nach Einschätzung von Börsianern auch in der neuen Woche die Richtung des Dax vorgeben. „Immer weniger Leute rechnen mit einer nachhaltigen Lösung“, sagt Aktienstratege Tobias Basse von der NordLB. Der wachsende Widerstand in den Geberländern gegen neue Zahlungen und die Proteste der griechischen Bevölkerung gegen den rigiden Sparkurs erschwerten eine Einigung. Auch die Experten der Landesbank Berlin (LBB) sind skeptisch: „Angesichts der verhärteten Fronten könnte sich die Hängepartie über das zweite Rettungspaket weiter hinziehen.“

Zum Abschluss der alten Woche haben Börsianer jedoch Mut geschöpft. Nach einem Gespräch zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy in Berlin betonten beide Parteien die Fortschritte in den Verhandlungen der EU-Partner. Merkel ist von der deutschen Forderung abgerückt, Gläubiger zwangsweise an der Rettung Griechenlands zu beteiligen. Die freiwillige Beteiligung privater Gläubiger müsse im Einvernehmen mit der EZB erfolgen, sagte die Bundeskanzlerin im Anschluss an das Treffen. Europas oberste Währungshüter hatten zuvor die deutsche Initiative angezweifelt. Der deutsche Leitindex reagierte auf die Nachricht aus Berlin positiv. Der Dax legte mehr als ein Prozent zu und sprang am Nachmittag zeitweise über die 7.200 Punkte-Marke.

Griechenland, Griechenland und kein Ende in Sicht. Anleger warten gespannt auf das EU-Finanzministertreffen am Montag. Einen Tag später steht der griechischen Regierung um Ministerpräsident Papandreou eine Vertrauensfrage ins Haus. Und danach müssen der Premier und sein neuer Finanzminister Evangelos Venizelos das nächste, 78 Milliarden Euro schwere Sparpaket durch das Parlament bringen.

Kommentare (4)

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18.06.2011, 10:39 Uhr

klar hoffen die Anleger, dieser Sozialismus funktioniert auch nur durch Spritzen!

Diaspora

18.06.2011, 13:05 Uhr

Immer diese Stammtischparolen! Bankster? Gibt es denn Gangmitglieder, die keine Gangster sind? Zumal diese Menschen nur das gesellschaftliche Leben wiederspiegeln. Gier fängt doch schon ganz unten an. Ist es nicht die Gier nach Schnäppchen -à la Geiz ist Geil! Vorher nachdenken, wenn man mit "Steine" auf andere wirft!
Genau wie die bösen Politiker, die einfach so über den Köpfen der Bürger den Bau von St.21 zugestimmt haben -der war 15 Jahre geplant!! In der Zeit hat sich aber keiner beschwert. Politik ist keine Einbahnstraße! Aber wenn man nur dasitzt (auf seinem dekadenten Hintern) und nur am meckern ist, wird sich auch nichts ändern!
Aber den Deutschen fehlt es an "Eiern"! Deshalb warten sie auf den "Einäugigen unter den Blinden" -der mit seinen Hetzparolen (links/rechts) dem Pöbel (heute: Wutbürger) von der Seele spricht.
Aber was wird dieser denn anders machen, wenn er an der Macht ist? Er wir ein Paar von Ihren "Bankstern" hinrichten lassen -damit der Pöbel die "Fr***e" hält. Aber das Volk wird wieder nichts zu "Essen" haben!
Es ist das egoistische Gen, welches den Menschen antreibt, welches ihm hilft sein Überleben zu sichern!

MIRO

18.06.2011, 14:34 Uhr

Die Anleger hoffen auf die Finanzspritze an Griechenland,
na und, die glauben auch noch an den Weihnachtsmann.
Griechenland ist Bankrott und dies nicht schon erst ein paar Wochen.Was von Merkel ihren Kumpanen derzeit abläuft
ist eine reine Verschleppungsorgie, in der Hoffnung, daß Griechenland vollenst den Kollaps erlebt.Für die Gläubiger wäre es dann ein leichtes an die vorhandenen großen Öl u.Gasvorräte in Ägäischen Meer zu kommen. Und ratet mal
wer der größte Nutznieser wäre? Natürlich franz.Banken u.die staatl.franz. Ölkonzerne.Und die dummen deutschen vorweg in der unperson Merkel finanziert dies.

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