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26.05.2012

15:58 Uhr

Dax-Ausblick

Anleger zittern vor dem „Grexit“

Kommt es zum „Grexit“, zum Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone? Auch am deutschen Aktienmarkt sind die Anleger nervös. Das Plus der vergangenen Woche wird vermutlich keine Trendumkehr einleiten, fürchten Experten.

Bleibt Griechenland in der Euro-Zone oder kommt es doch zum „Grexit“? Anleger zittern vor der Schuldenkrise und ihren Folgen. dapd

Bleibt Griechenland in der Euro-Zone oder kommt es doch zum „Grexit“? Anleger zittern vor der Schuldenkrise und ihren Folgen.

Frankfurt, DüsseldorfWas wird aus Griechenland? Und was wird aus den Wachstumsstrategien für Euro-Staaten? Auch in der neuen Woche dürften diese Fragen das Geschehen an den Märkten dominieren. Für Anleger eine unangenehme Situation mit unklarem Ausgang.

Ob sich in Europa Sparkanzlerin Merkel oder die Verschuldungsfreunde aus anderen Ländern durchsetzen, ist noch ungewiss. Mit Spannung wird die Wahl am 17. Juni in Griechenland erwartet. Von den dortigen politischen Verhältnissen hängt ab, ob das Land sein Sparprogramm einhält und in der Euro-Zone bleibt. „Wir gehen mit einer Wahrscheinlichkeit von 40 Prozent davon aus, dass die Griechen am Ende dieses Jahres den Euro nicht mehr als offizielle Währung führen“, schreiben Analysten der DZ Bank in ihrer Wertpapierstrategie.

Die vergangene Woche lief für den Dax gar nicht schlecht. Nach einem schwachen Freitagnachmittag lag der Index zum Börsenschluss bei 6339 Punkten. Auf Wochensicht ist das ein Plus von 1,1 Prozent.

Eine Trendumkehr sehen Börsenprofis im Wochenplus des Dax nicht. „Insgesamt gibt es leider wenig Hoffnung, dass die politischen sowie konjunkturellen Sorgen schnell verfliegen“, kommentierte Kapitalmarktstratege Dennis Nacken von Allianz Global Investors. Selbst attraktive Bewertungen sowie Indikatoren, die ein überverkauftes oder zu pessimistisches Investitionsumfeld signalisierten, könnten die Anleger kaum begeistern. Das globale Wirtschaftswachstum erscheine weiter fragil.

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„Die Risikoscheu bleibt hoch“, meint Claudia Windt von der Helaba. Der Wahltermin in Griechenland rücke näher, doch die Staats- und Regierungschefs konnten sich nicht auf eine gemeinsame Linie einigen. „Solange keine grundsätzliche Einigkeit darüber hergestellt werden kann, ob Europa den eingeschlagenen Pfad der Konsolidierung weiter beschreitet, steht der Währungsraum als Ganzes im Feuer“, so Windt. Aus diesem Grund sei der Euro stärker unter Druck geraten als zuvor.

Schlagzeilen machen derzeit die zahlreichen Ideen für mehr Wachstum in den südeuropäischen Ländern. Viele Bankanalysten sehen die Maßnahmen kritisch. Das Postbank-Analyseteam meint, die Vorschläge verkennen völlig die Ursachen der aktuellen Krise. „Die Peripheriestaaten der Euro-Zone haben jahrelang über ihre Verhältnisse gelebt und auf diesem Wege immense Außenhandels- und Haushaltsdefizite aufgebaut.“ Um diese Defizite zurückzufahren müssten staatliche und private Ausgaben zurückgefahren werden. „Da für die zu hohen Ausgaben in der Regel exzessive Lohnsteigerungen verantwortlich sind, führt an einer Anpassung der Einkommen kein Weg vorbei.“

Zuletzt hatte vor allem der neue französische Präsident Francois Hollande lautstark für neue Wege im Kampf gegen die Schuldenkrise geworben. Die von ihm favorisierten Euro-Bonds werden von der Bundesregierung indes abgelehnt. Die 27 Staats- und Regierungschefs der EU konnten auf einem informellen Treffen in der abgelaufenen Woche keine erkennbaren Fortschritte in den strittigen Fragen erzielen. Die Entscheidung über den Wachstumspakt haben sie auf den nächsten Gipfel vertagt.

Kommentare (9)

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Oeconomicus

26.05.2012, 16:30 Uhr

In dem Aufsatz "...das Verglühen des Epsilon's" werden u.a. einige Hintergründe zu einem möglichen Euro-Austritt Griechenlands näher beleuchtet:
http://www.fortunanetz.de

DemHausmeisterDENDIENERMACHENDER

26.05.2012, 16:53 Uhr

vor schreibt sich mit R und deM mit ohen R aber dafür mit M "voR dem GEBÄUDE VON ALLIANZ ..." odeN "voR dem Helaba GEBÄUDE"

Das erste was in Farnkfurt läuft ist daß sie - ohen die SARKASTISCHE GERICHTSKRITISCHE GESCIHCTE IN DER GESCHÄFTSFELD-ÄNDERUNG aus 2003 zu KENNEN dir zu unterstellen evrsuchen du würdest Schwarz Bäder bauen.

Ds ist Unfug. Es hat es nur noch nirrrrrrrrrr zuvor in der Geschihte der BW gegeben gehabt da jemandversuchte den Betrieb beibehlaten zu können. Snst wurden Kleingwerbetreibende eigentlich imemr vom Wherdienst befreit damit der familienbetrieb (abuer/Felsicher/Bäcker) nicht dichtmachen musste."

Ihr werdet dann alle an MILLIARDEBNVERLUSTEN BETEILIGT EZRER GIER WEGEN!

Account gelöscht!

26.05.2012, 17:41 Uhr

Der Austritt Griechenlands wird den Euro und den europäischen Aktienmarkt nach einer kurzen rumpeligen Phase eher stärken, da dann zumindest an dieser Front für Klarheit gesorgt ist. Bei einem Zusammenbruch Spaniens sähe die Lage natürlich völlig anders aus aber ein solcher hätte ohnehin nichts mit Griechenland zu tun.

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