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14.04.2012

08:13 Uhr

Dax-Ausblick

Das Zittern vor der großen Korrektur

Der Dax musste wieder herbe Verluste hinnehmen. Auch in der kommenden Woche rechnen Experten mit deutlichen Kursschwankungen. Vor allem die Angst um die Konjunktur und die Euro-Krise belasten die Märkte.

Experten rechnen mit weiteren Kursschwankungen in der kommenden Woche. Reuters

Experten rechnen mit weiteren Kursschwankungen in der kommenden Woche.

Frankfurt, DüsseldorfDer Dax hat eine Woche mit vielen Aufs und Abs hinter sich. Nach einem heftigen Verlust am Dienstag ging es in den folgenden Tagen bergauf, am Freitag wieder abwärts. Kurz vor Wochenschluss gab der Index noch einmal ordentlich nach. Der Leitindex schloss am Freitag unter 6.600 Punkten. Unter dem Strich bleibt ein Wochenverlust von knapp drei Prozent.

Ohne klaren Trend dürfte es auch in der kommenden Woche weitergehen. „Die Anleger stochern derzeit vor allem mit Blick auf die Entwicklung der Weltkonjunktur im Nebel“, sagt Aktienstratege Jörg Rahn von Marcard, Stein & Co. Die jüngsten Daten aus den USA und China erlaubten noch keinen eindeutigen Schluss darauf, wo die Reise hingehe.

Laut Rahn müssen sich die Investoren daher auf stark schwankende Kurse einstellen - zumal auch die wieder aufgeflammten Sorgen um die Schuldenstaaten Spanien und Italien weiter auf der Stimmung lasteten. Zweifel am Erfolg des Spar- und Reformkurses haben die beiden Länder zuletzt wieder in den Fokus der Investoren gerückt. Die Refinanzierungskosten Spaniens und Italiens hatten sich erneut erhöht und Nervosität bei Anlegern ausgelöst.

Die Analysten der DZ Bank sehen „mittelfristig Chancen für Neuinvestments“, schreiben sie in ihrer Wertpapierstrategie. „Wir gehen davon aus, dass die fundamentalen Vorgaben seitens der Konjunktur mäßig bleiben und sich dies auch in schwächeren Quartalszahlen bei europäischen Unternehmen niederschlagen wird.“

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Allerdings werde diese Entwicklung zunächst – wie auch in den Vorquartalen – von besseren Quartalszahlen der US-Unternehmen übertüncht werden, schreiben die Analysten. Vor allem Technologiewerte und Banktitel sollen den Gesamttrend deutlich nach oben verzerren. „Sollte es im Mai zu einem weiteren Kursrutsch kommen, erscheint beispielsweise beim Dax der Bereich um 6.200 Punkte für Käufe attraktiv“, so die Experten.

Kommentare (34)

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Fragezeichen

14.04.2012, 09:20 Uhr

Handelsblatt Online am 12.04.2012: "Multi-Milliardär George Soros fürchtet, dass sich das Schicksal des Euro in den nächsten zwei Wochen zum Schlechten wendet."

http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur/geldpolitik/george-soros-der-alte-mann-und-die-krise/6501834.html

Wie kommt Soros auf den Zeitraum von zwei Wochen?

Kostolany

14.04.2012, 09:43 Uhr

Hat SOROS den Euro Leer verkauft oder
will er die Leute in seinem Sinne manipulieren.
Wer weiß das schon.
Schicken Sie ihm ne email.

Ork

14.04.2012, 09:54 Uhr

Ich dachte, Soros sei abgetreten. Was will der mit immer noch mehr Geld, der alte Pseudo-Philosoph und Pseudo-Philanthrop?

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