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08.12.2012

16:06 Uhr

Dax-Ausblick

„Es kann schnell abwärts gehen“

Viele Experten erwarten in der neuen Woche eine Fortsetzung der Börsen-Rally. Andere sehen die Kursgewinne auf einem zweifelhaften Fundament gebaut. Für Bewegung könnte die US-Notenbank sorgen.

Händler an der Frankfurter Börse. Die neue Handelswoche wird spannend. AFP

Händler an der Frankfurter Börse. Die neue Handelswoche wird spannend.

Nach einer positiven Woche gehen die meisten Experten von weiteren Gewinnen in der nächsten Woche aus. „Viele Investoren haben die jüngsten Kursgewinne verpasst und müssen nun rein in den Markt“, sagt Fidel Helmer, Berater bei Hauck & Aufhäuser. „Zudem werfen etwa Staatsanleihen kaum etwas ab, daher kommt man Aktien einfach nicht vorbei.“

Ähnlich optimistisch äußert sich Marktexperte Robert Halver von der Baader Bank: „Einige Anleger sind unterinvestiert, das spricht für weitere Kursgewinne.“

In der alten Woche gewann der Dax etwa 1,5 Prozent. Am Donnerstag hatte er auf dem höchsten Stand seit knapp fünf Jahren geschlossen. Mit einem Plus von knapp 28 Prozent seit Anfang Januar steuert der Leitindex zudem auf sein bestes Jahresergebnis seit 2003 zu.

Charts der Woche: Diese Aktien gehen auf Jahresendrally

Charts der Woche

Diese Aktien gehen auf Jahresendrally

Nun scheint die Dezember-Party doch noch loszugehen. Neben dem allgemeinen Stimmungshoch sorgen einige Unternehmen für Überraschungen – manche indes auch für negative. Die Charts der Woche.

Allerdings gibt es am Markt auch skeptische Stimmen: „Es drängt sich die Frage auf, ob die Kursgewinne der letzten Wochen und Monate auf einem soliden Fundament stehen - und hier ist unseres Erachtens ein großes Fragezeichen zu setzen“, heißt es etwa bei der Landesbank Berlin. So sei konjunkturell noch keine Wende in Sicht.

Ein Aktienhändler warnte mit Blick auf den anhaltenden US-Budgetstreit und die Schuldenkrise in Europa: „Es liegt noch einiges im Argen. Bei negativen Nachrichten kann es schnell abwärts gehen.“

ThyssenKrupp mit Personalumbau

Unter den Einzelwerten dürfte ThyssenKrupp in den Fokus der Anleger rücken. Am Montag berät der Aufsichtsrat über den jüngsten Umbau des Vorstands. Der Personalausschuss des Kontrollgremiums hatte am Mittwochabend mit der angekündigten Entlassung der Vorstände Olaf Berlien, Edwin Eichler und Jürgen Claassen Konsequenzen aus einer Serie von Unregelmäßigkeiten gezogen.

Zudem wird es auch um den Abschluss des Geschäftsjahres 2011/12 (per Ende September) gehen, der am Dienstag in Essen vorgestellt werden soll. Dem Konzern drohen erneute Verluste aus seinem Amerika-Geschäft. Womöglich muss Vorstandschef Heinrich Hiesinger auf die Stahlwerke in Brasilien und den USA erneut Milliardenabschreibungen vornehmen. Der Manager sucht händeringend nach Käufern für die Werke, deren Baukosten auf zwölf Milliarden Euro explodiert waren.

Kommentare (20)

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08.12.2012, 16:29 Uhr

Ist auch plausibel, wenn am Montag der Großteil VERKAUFEN dürfte... Die Koffer voller "Argumente" um die Kurse hochzupushen und medial aufzubauschen, wird nun sehr dünn.

Bisher war es immer so, je häufiger, auch vom Handelsblatt, und kontinuierlicher die Optimismusverbreitungsmaschine lief, desto krachender und schwerzvoller schienen die Tage zu sein, an denen dem chronisch-kranken Optimismus der Realismus und die situationsgerechte Ernüchterung und Vernunft eintrat.

shortest du schon oder "long"st du noch??

:D

Account gelöscht!

08.12.2012, 16:37 Uhr

Immer schön die Gewinne laufen lassen, und die Stopps mit nach oben ziehen. Den Spatz in der Hand (7500) hat man, jetzt gilt es die Taube auf dem Dach (7800 + x) sich abzuholen.

Account gelöscht!

08.12.2012, 16:46 Uhr

ei pussy!

selbiges hast postest du schon die ganzen letzten tage...!

To-Do fürs HB: diesen thread blocken!!

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