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20.04.2013

17:37 Uhr

Dax-Ausblick

Jetzt in deutsche Aktien einsteigen?

Ist die Verlustserie beim Dax das Ende der Rally oder nur eine Korrektur? Experten sehen nach dem Kursverfall gute Einstiegsmöglichkeiten. Einige Analysten warnen jedoch: Es könnte noch schlimmer werden.

Ein Händler gestikuliert vor der Dax-Tafel in Frankfurt. Experten sind über die weitere Konjunkturentwicklung uneins. Reuters

Ein Händler gestikuliert vor der Dax-Tafel in Frankfurt. Experten sind über die weitere Konjunkturentwicklung uneins.

FrankfurtDer Dax über 8.000, Anleger im siebten Himmel – das ist noch keinen Monat her. Seitdem hat der Dax über 500 Punkte verloren. Was tun? Nach einer Woche mit Verlusten könnte der deutsche Leitindex gute Möglichkeiten für einen Einstieg bieten, sagen Experten. Andere Analysten sehen die Lage des Aktienmarktes jedoch pessimistischer. „Ob es sich nun um eine bloße Korrektur oder eine Trendwende handelt, wird sich in den kommenden Wochen zeigen“, schreibt Claudia Windt von der Helaba in ihrem Wochenausblick.

Für einen Abwärtstrend beim Dax würde der breite Rutsch bei den Rohstoffpreisen sprechen, den die Pessimisten als Vorboten einer weltweiten Konjunkturschwäche sehen. „Wir zählen uns zu den Optimisten und verweisen auf die aktuelle Euro-Stärke“, schreibt Windt. Da sich der Euro noch recht stark zeige, glaubt Windt nicht an eine konjunkturelle Unsicherheit: „Schon in der Berichtswoche dürfte sich ein Teil der Wachstumsängste wieder abbauen“.

Markus Reinwand von der Heleba bewertet in seinem Marktkommentar die vergangene Woche beim Dax als „gesunde Korrekur“. „Als der Dax Mitte März die 8.000 Punkte-Marke übersprang, konnten die Bullen vor Kraft kaum laufen.“, kommentiert Reinwand. Die Korrektur sei deshalb längst fällig gewesen und biete für mittelfristig orientierte Anleger eine Chance.

Der Dax hat in der vergangenen Woche fast vier Prozent eingebüßt. Das war der höchste Wochenverlust seit Mitte November. Von den rund 2.000 Punkten Kursgewinn, die der Leitindex zwischen Mitte 2012 und März 2013 verbuchte, hat er inzwischen wieder ein Drittel abgegeben.

Für deutsche Aktien spreche allerdings ein möglicher anstehender Favoritenwechsel. „Japanische Titel haben die positiven Effekte der ultralockeren Geldpolitik weitestgehend abgefeiert und auch die bislang von internationalen Investoren favorisierten US-Werte haben ihre beste Phase vermutlich hinter sich“, schreibt Reinwand. Viel gehe da nicht mehr. Im Euro-Raum sei aber noch viel Aufholpotenzial, auch wegen des unterdurchschnittlichen Kurs-Gewinn-Verhältnisses in Europa.

Kommentare (22)

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Account gelöscht!

20.04.2013, 17:37 Uhr

Einfach herrlich diese steigende Volatilität. Da ist man als Algo- und System-Trader genau in seinem Element.

Volatilität ist doch im Trading das A und O. Völlig egal, in welcher Asset-Klasse (Equity, Equity-Index und Fixed Income-Derivaten oder im FX-Handel). Als Investmentbanker lernt man sie alle perfekt zu handeln. Richtig gute Tages-Ergebnisse (€ 5-stellig) entstehen nur bei hoher Volatilität. Und wer mit Volatilität nicht umgehen kann, der sollte sich einen andern Job suchen.

Ach ja, bitte nicht intelligentes Trading mit HFT verwechseln. HFT ist überflüssiger Mist, denn es blockiert nur die Serverkapazitäten der Deutschen und anderen Börsen.

Zockerbude

20.04.2013, 17:52 Uhr

Wie dumm muss man sein um an der manipulierten Zockerbörse mitzumachen ? Und gerade jetzt ?
Dann lieber jenseits des noch manipulierten Papiermarktes physisch Silber und Gold kaufen....
Ist zwar nur zur "Absicherung" gegen korrupte Politiker und Bankster, hat aber so nebenbei ein Gewinnpotential von 20 - 50 fachen Wert

Account gelöscht!

20.04.2013, 18:07 Uhr

bezeichnen Sie nicht jeden als dumm, der andere ansicht hat. jeder soll selbst wissen, wie er am besten investiert. die einen gehen auf aktien, die anderen auf edelmetalle, andere auf beides etc.

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