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12.10.2017

17:45 Uhr

Dax

In Trippelschritten zum Rekord

VonSusanne Schier

Erstmals hat der Dax die 13.000 Punkte-Marke überschritten. Doch der Weg dahin war mühselig. An der Börse geht es nur noch in Trippelschritten voran. Wer auf eine fulminante Jahresendrally hofft, könnte enttäuscht werden.

So hoch stand der deutsche Leitindex noch nie in seiner rund 30-jährigen Geschichte. dpa

Rekordwert

So hoch stand der deutsche Leitindex noch nie in seiner rund 30-jährigen Geschichte.

FrankfurtLange hat es am Donnerstag so ausgesehen, als würde der Dax erneut an der großen, psychologisch wichtigen Marke erneut scheitern. Aber um 16:17 Uhr war es dann doch soweit: 13.002 Punkte zeigte die Anzeigetafel an der Frankfurter Wertpapierbörse. So hoch stand der deutsche Leitindex noch nie in seiner rund 30-jährigen Geschichte.

Anleger hatten bereits in den vergangenen Tagen immer wieder mit einem Überspringen der magischen Hürde gerechnet. Aus gutem Grund: Immer neue Rekorde an der Wall Street und gute Unternehmensnachrichten sollten helfen, damit das wichtigste deutsche Börsenbarometer diese Schallmauer durchbricht. Doch was täglich zum Handelsschluss blieb, war die Enttäuschung – bis Donnerstag. Letztendlich hat ein bescheidenes Plus von 0,2 Prozent ausgereicht, um es doch kurzzeitig zu schaffen.

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Dax knackt historische Marke von 13.000 Punkten

Zum ersten Mal in seiner Geschichte hat der Dax die Marke von 13.000 Punkten geknackt. Noch am Vormittag hatte an der deutschen Börse kaum Bewegung geherrscht. Zum Handelsschluss lag der Dax aber wieder unter der Marke.

Das zeigt: An der Börse geht es derzeit nur noch in Trippelschritten nach oben. Das verwundert nicht. Schließlich ist die aktuelle Rally bereits mehr als achteinhalb Jahre alt. Allein seit Jahresanfang liegt das Plus im Dax bereits bei etwa 13 Prozent. Wer also auf eine fulminante Jahresendrally hofft, könnten schon bald enttäuscht werden.

Natürlich wird das Knacken der Marke von 13.000 Punkten sehr stark in der Öffentlichkeit wahrgenommen. Anleger, die merken, was sie bislang verpasst haben, springen vielleicht noch auf den Zug auf. Es gibt deshalb gute Gründe, dass die gute Stimmung an der Börse noch eine Weile anhält und auch Indexstände von 13.500 Punkten bald realistisch sein könnten.

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Zu der positiven Entwicklung beitragen dürfte auch das weiterhin gute Konjunkturumfeld in Europa. Analysten rechnen zudem damit, dass die deutschen Firmen für das dritte Quartal überwiegend starke Ergebnisse vorlegen werden, was realistisch erscheint. Hinzu kommt, dass die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank auf absehbare Zeit locker bleiben dürfte.

Dennoch sollten sich Anleger nicht zu stark von den Rekorden blenden lassen. Nicht ausgeschlossen ist, dass wir zum Jahresende wieder tiefere Dax-Stände sehen werden. Als ein Risikofaktor sehen die Anlageprofis derzeit vor allem die USA. Nicht nur sind die Aktien dort schon verhältnismäßig teuer. Zudem unterschätzen auch viele Anleger, dass die US-Notenbank Fed mit weiteren Zinserhöhungen auch noch in diesem Jahr ernst machen könnte. Auch die Rückführung ihrer durch das Anleihekaufprogramm aufgeblähten Bilanzsumme dürfte für Gegenwind sorgen.

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Und nicht zuletzt bringt das Handeln von US-Präsident Donald Trump große Unsicherheit mit sich. Innenpolitisch fällt es ihm nach wie vor schwer, seine großzügigen Wahlkampfversprechen umzusetzen. Sollte auch noch die Steuerreform scheitern oder nicht so ausfallen, wie von Investoren erhofft, birgt das Gefahren für Rückschläge an den Aktienmärkten. Wenn dann noch eine Eskalation im Konflikt mit Nordkorea hinzukommt, könnten sich auch deutsche Aktien einer Korrektur wohl nicht entziehen.

Das heißt: Auch wenn die Ampeln an der Börse weiter auf grün stehen, ist Vorsicht angebracht. Anleger, die die Risiken komplett ausblenden, könnten sonst Überraschungen erleben.

Kommentare (5)

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Herr Günther Schemutat

12.10.2017, 18:48 Uhr

Entweder wollen alle noch schnell Geld machen , weil die Welt immer mehr aus den Angeln fällt , oder der Blick ist vernebelt . Die 13.0000 Marke ist vermutlich die Spitze des Möglichen und jede schlechte Nachricht aus Wirtschaft oder Politik führt zum Absturz auf mindestens 9000 Punkte . Was immer noch
gut ist wenn man bedenkt , dass der Dax auch schon mal bei 1700 Punkte war
und das nicht in der Kaiserzeit.

das ist das schöne an Aktien. Wenn nun Leute gegen VW klagen weil sie auf fallende Kurse gesetzt hatten als Porsche sich anschickte VW zu übernehmen
und die Aktien auf 1000 Euro stiegen , kann man sagen Pech gehabt.

Wo kommen wir denn hin ,wenn Zocker nur Zocken wenn sie Verluste ersetzt bekommen.

Herr Toni Ebert

12.10.2017, 18:51 Uhr

Nunja, wer es schneller nach oben haben will, der muss US-Sachen kaufen. wie sollte es auch anders sein?

Wir haben die Wirtschafts-Flüchtlinge und der DAX kommt net weiter.
Die Amis haben Mr. Trump und die US Werte brechen alle Rekorde.

Herr Carlos Santos

12.10.2017, 19:06 Uhr

Herr Carlos Santos12.10.2017, 17:10 Uhr
BÖRSE FRANKFURT
Dax springt über historische Marke von 13.000 Punkten – aber nur kurz
Datum:
12.10.2017 16:48 Uhr

............................................

Der DAX war bei 13000 Punkte und plötzlich sah der DAX-LUFTBALLON den Nadel der diesen Ballon stechen würde und bevor die Blase platzte ist es lieber von der 13000er Marke wieder herunter .

:-))))))))))))))))))))))))))

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