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03.01.2007

15:37 Uhr

Delisting

Kässbohrer lockt Kleinaktionäre zu Klageverzicht

Der Pistenfahrzeugbauer Kässbohrer will seinen Kleinaktionären mehr Geld für ihre Papiere anbieten, wenn sie auf Klagen gegen den geplanten Rückzug von der Börse verzichten. Das Unternehmen soll nach dem Willen des Mehrheitsaktionärs Ludwig Merkle von der Börse genommen werden.

HB LAUPHEIM. Normalerweise wolle das Unternehmen den Aktionären pro Stückaktie 27,77 Euro anbieten, was dem Durchschnittskurs entspreche, teilte die Kässbohrer Geländefahrzeug AG am Mittwoch in Laupheim (Kreis Biberach) mit. Wenn sie keine Klagen gegen das so genannte Delisting erhöben oder ein Spruchverfahren anstrebten, erhöhe sich das Angebot um 2,23 Euro auf 30,00 Euro. Den Rückzug von der Börse soll die Hauptversammlung am 16. Februar entscheiden.

Das Unternehmen soll nach dem Willen des Mehrheitsaktionärs Ludwig Merkle von der Börse genommen werden. Die mit der Börsennotierung im Amtlichen Markt verbundenen Kosten seien für ein mittelständisches Unternehmen von der Größe Kässbohrers nicht mehr zu rechtfertigen, hieß es zur Begründung. Merckles Modular GmbH in Ulm hält 89,1 Prozent der Anteile von Kässbohrer. Das Unternehmen ist mit seiner Marke „Pistenbully“ Weltmarktführer bei Fahrzeugen für die Pflege von Skipisten.

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