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05.03.2004

17:51 Uhr

Deutsche Bank größter Verlierer

Dax schließt nach schlechten US-Daten im Minus

Der Deutsche Aktienindex (Dax) hat am Freitag unter wachsenden Zweifeln an einer weiterhin starken Erholung der US-Konjunktur gelitten.

HB FRANKFURT. Der im Februar schwächer als erwartet ausgefallene Anstieg der Beschäftigtenzahl in den USA ließ den Euro um gut zwei US-Cents steigen, auch die Kurse von Gold und Staatsanleihen, die als verhältnismäßig sichere Anlage in wirtschaftlich unübersichtlichen Zeiten gelten, zogen deutlich an.

Der Dax ging mit einem Minus von 0,18 Prozent bei 4126 Punkten aus dem Computerhandel Xetra und beschloss die Woche mit einem Abschlag in ähnlicher Größenordnung. „Der US-Arbeitsmarkt ist und bleibt das große Problem der US-Wirtschaft. Wenn sich da nichts bewegt, dann wird das auch nichts mit einer weiteren Erholung der Gesamtwirtschaft“, sagte Christian Schmidt, Marktanalyst bei der Helaba in Frankfurt.

Im Februar war die Zahl der Stellen in den USA lediglich um 21 000 gestiegen, Volkswirte hatten mit einem Plus von 125.000 gerechnet. Am größten Kapitalmarkt der USA lag der Standardwerteindex Dow Jones zu Handelsschluss in Frankfurt mit 0,16 Prozent bei 10 571 Stellen im Minus, der führende Index an der Computerbörse Nasdaq gab 0,48 Prozent auf 2045 Stellen ab.

Zu den größten Dax-Gewinnern zählten mit einem Plus von zwei Prozent die Titel des Versorgers RWE, die offenbar von Portfolio-Umschichtungen bei institutionellen Anlegern profitierten. Die Titel der Deutschen Bank gaben nach den Rally des Vortages 1,9 Prozent ab und waren damit größter Dax-Verlierer.

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