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16.07.2015

18:39 Uhr

Deutsche Wohnen

Immobilienkonzern mit Anleihe-Debüt

Premiere: Zum ersten Mal in ihrer fast 20-jährigen Geschichte begibt die Deutsche Wohnen eine Anleihe. Weil damit alte Kredite abgelöst werden können, sinkt die Zinslast des Immobilienkonzerns auf unter zwei Prozent.

Mit der Anleihe senkt die Deutsche Wohnen ihre Zinslast um zwei Prozent. dpa

Premiere

Mit der Anleihe senkt die Deutsche Wohnen ihre Zinslast um zwei Prozent.

FrankfurtDie Immobiliengesellschaft Deutsche Wohnen hat erstmals eine Anleihe platziert und damit 500 Millionen Euro eingenommen. Der Bond ist der letzte Baustein in der unlängst angekündigten Refinanzierung im Gesamtvolumen von 1,5 Milliarden Euro, wie Deutschlands zweitgrößter Wohnungskonzern am Donnerstag mitteilte. Mit dem Erlös sollen teure Bankkredite abgelöst werden. Die durchschnittliche Zinslast für das Unternehmen sinkt auf unter zwei Prozent. Der Verschuldungsgrad pendelt sich bei 40 bis 45 Prozent ein, was im Branchenvergleich niedrig ist.

„Die heute platzierte Anleihe unterstreicht die Fähigkeit der Deutsche Wohnen, sämtliche Formen der Finanzierung in Anspruch zu nehmen und unsere Finanzierungsquellen zu diversifizieren“, erklärte Finanzchef Andreas Segal. Vorbild ist Branchenführer Deutsche Annington.

Der unbesicherte Bond mit fünf Jahren Laufzeit hat einen Zinskupon von jährlich 1,375 Prozent. Zugegriffen haben institutionelle Anleger. Die Nachfrage war groß: Insgesamt lag das Ordervolumen nach Konzernangaben bei knapp zwei Milliarden Euro.

Von

rtr

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