Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

01.04.2016

16:14 Uhr

Devisen

Euro fällt nach US-Jobdaten

Der Eurokurs ist am Freitagnachmittag ins Minus gedreht. Die Anleger reagierten damit auf auf überraschend positive US-Arbeitsmarktdaten.

Robuste US-Daten könnten den Euro ausbremsen. dpa

Euro - Dollar

Robuste US-Daten könnten den Euro ausbremsen.

Frankfurt/Main Der Euro ist am Freitag im Handelsverlauf ins Minus gedreht. Am Vorabend war er wieder etwas unter 1,14 US-Dollar gefallen, nachdem er zwischenzeitlich bei 1,1412 Dollar den höchsten Stand seit Oktober erreicht hatte. Zuletzt wurde die europäische Gemeinschaftswährung am Freitag bei 1,1344 Dollar gehandelt, nachdem am Morgen deutlich über 1,14 Dollar gelegen hatte. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstag auf 1,1385 (Mittwoch: 1,1324) Dollar festgesetzt.

Der Auftrieb des Euro am Vortag war auf besser als erwartet ausgefallene Inflationsdaten aus der Eurozone zurückzuführen. „Robuste US-Daten könnten den Euro ausbremsen und einen weiteren Anstieg verhindern“, schreibt Ulrich Wortberg, Analyst bei der Landesbank-Hessen-Thüringen (Helaba). Die Daten stehen vor allem wegen ihrer Bedeutung für den künftigen geldpolitischen Kurs der US-Notenbank Fed im Fokus der Märkte. Zuletzt hatte eine Rede von Fed-Chefin Janet Yellen am Dienstag den Dollar deutlich geschwächt und den Euro im Gegenzug gestärkt.

Von

dpa

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×