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09.03.2004

08:13 Uhr

HB TOKIO. Der Nikkei-Index legte um 0,25 Prozent auf 11 532 Punkte zu. Der breiter gefasste Topix-Index schloss 0,20 Prozent im Plus und notierte mit 1 134 Punkten den höchsten Schlussstand seit Ende Mai 2002. Negative Vorgaben aus den USA hatten zuvor vor allem die Technologiewerte belastet. Der Euro notierte gegenüber dem Dollar etwas stärker als bei US-Börsenschluss und lag bei 1,2454 Dollar.

„Nach der jüngsten Rally wollen die Investoren zur Zeit einfach keine Risiken eingehen“, sagte ein Analyst. Nachdem Technologiewerte wie Toshiba noch am Vortag kräftig zugelegt hatten, gaben sie am Dienstag um mehr als zwei Prozent nach. Die Kurse wurden dabei von der Entwicklung in den USA nach unten gezogen, wo am Montag der Index der Technologiebörse Nasdaq um 1,9 Prozent abgesackt war. Auch der Dow-Jones-Index der Standardwerte verließ den Markt schwächer. US-Händlern zufolge steigen viele Investoren aus dem Technologiesektor, der 2003 den Kursaufschwung angeführt hatte, aus und kaufen ihnen sicherer erscheinende Titel aus der Konsumgüter-, Finanz oder Gesundheitsbranche.

Wesentlich schwächer als erwartet fielen in Japan die Auftragseingänge im Maschinenbau im Januar aus. Nach den am Dienstag veröffentlichten Zahlen gingen die Eingänge im Vergleich zum Vormonat saisonbereinigt um 12,2 Prozent zurück. Von Reuters befragte Analysten hatten im Durchschnitt lediglich einen Rückgang von einem Prozent erwartet. Analysten wollten die Zahlen jedoch nicht überbewerten. „Die Zahlen sind viel niedriger als erwartet, aber für eine Beurteilung der Wirtschaft müssen wir noch die Daten für Februar und März sehen“, sagte Soichi Okuda von Sumitomo Corp.

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