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06.10.2017

22:25 Uhr

Dow Jones, S&P 500, Nasdaq

Jobdaten und Energie-Aktien belasten Wall Street

Die jüngsten Naturkatastrophen haben den Aufwärtstrend am US-Arbeitsmarkt beendet. Das belastete zum Wochenende die Stimmung an der Wall Street. Etliche Titel gaben nach, den Einzelhändler Costco traf es besonders heftig.

An der Wall Street herrschte bei Handelsbeginn keine übermäßige Kauflaune. AP

New York Stock Exchange

An der Wall Street herrschte bei Handelsbeginn keine übermäßige Kauflaune.

New YorkDer erste Rückgang der US-Beschäftigung seit sieben Jahren hat die Stimmung an der Wall Street am Freitag leicht gedrückt. Wegen der Verwüstungen durch die Wirbelstürme „Harvey“ und „Irma“ gingen im September außerhalb der US-Landwirtschaft 33.000 Jobs verloren. Von Reuters befragte Analysten hatten im Schnitt mit einem Plus von 90.000 Stellen gerechnet. „So trostlos die Zahl oberflächlich betrachtet ist, sie ändert nichts an der Einschätzung, dass die US-Konjunktur stark ist“, betonte Jacob Deppe, Chef-Händler des Online-Brokers Infinox. „Die Arbeitslosenquote liegt mit 4,2 Prozent auf dem niedrigsten Stand seit Februar 2001, während die Stundenlöhne stark gestiegen sind und damit den Inflationsdruck erhöhen.“ Damit steige die Wahrscheinlichkeit einer baldigen US-Zinserhöhung.

Belastend wirkten sich auch die Kursverluste bei den Energiewerten aus. Der S&P-Energie-Index gab rund ein Prozent nach. Nach wochenlangem Anstieg erwarten Experten einen Rückgang bei den Ölpreisen wegen Gewinnmitnahmen und Sorgen vor einem Überangebot.

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Der Dow-Jones-Index der Standardwerte trat bei 22.773 Punkten auf der Stelle. Der breiter gefasste S&P-500 sank 0,1 Prozent auf 2549 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq erhöhte sich dagegen um 0,1 Prozent auf 6590 Punkte. In Frankfurt ging der Dax mit knapp 12.956 Punkten in Sichtweite der psychologisch wichtigen 13.000er Marke aus dem Handel, nachdem er zuvor auf ein Rekordhoch von 12.993,53 Zählern gestiegen war.

Bei den US-Einzelwerten brachen die Aktien von Costco um sechs Prozent ein, obwohl der Einzelhändler ein Quartalsergebnis über Markterwartungen vorlegte. Analysten bemängelten die schrumpfenden Gewinnmargen, die unter dem Einstieg des Unternehmens in den Online-Lebensmittelhandel litten. Mittelfristig erschließe das neue Angebot aber zusätzliche Kundenschichten und könne sich dadurch positiv auf Umsatz und Gewinn auswirken, betonte Analyst Daniel Binder von der Investmentbank Jefferies.

Die Papiere der Softwarefirma Synchronoss schnellten rund 33 Prozent in die Höhe, nachdem die Verkaufsgespräche mit dem Großaktionär Siris Capital wieder gestartet worden waren.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Baron v. Fink

06.10.2017, 18:20 Uhr

Wie Investoren finden immer Schätze, sogar im Umweltschutz, Rüstung und China
ist dieses Schätzchen tätig. Ballard Power Systems aus den USA für die Finken mit
dem Hang zum Risiko. Lasst den Diesel stinken, kauft Aktien wie die Finken. Ha Ha Ha die Chinesen und der Wasserstoff sind da.

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