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11.03.2014

11:51 Uhr

Drei-Jahres-Hoch

Höhenflug portugiesischer Börsen hält an

Der Weg aus der Krise ist geebnet: Portugals Börsenhandel erhält deutlichen Auftrieb. Portugiesische Staatsanleihen sind ebenfalls begehrt. Die Erholung erinnert an das irische Comeback am Kapitalmarkt.

Grund zur Freude in Portugal: Der Kapitalmarkt scheint sich von der Eurokrise zur erholen. ap

Grund zur Freude in Portugal: Der Kapitalmarkt scheint sich von der Eurokrise zur erholen.

FrankfurtSpekulationen auf eine baldige Rückkehr Portugals in die finanzielle Eigenständigkeit haben den Börsen des Landes am Dienstag erneut Auftrieb gegeben. Der Leitindex des Lissaboner Aktienmarktes stieg um bis zu 1,3 Prozent und markierte mit 7667,21 Punkten das vierte Mal in fünf Handelstagen ein Drei-Jahres-Hoch. Portugiesische Staatsanleihen waren ebenfalls begehrt. Im Gegenzug fiel die Rendite der richtungsweisenden zehnjährigen Titel auf 4,346 Prozent und damit den niedrigsten Stand seit April 2010.

„Die wirtschaftliche Erholung der Euro-Zone schreitet voran“, sagten Marktanalyst Heino Ruland von Ruland Research. Nun schichteten Investoren verstärkt innerhalb der Union um. Deutsche Wertpapiere - in den vergangenen Jahren die Favoriten - gerieten ins Hintertreffen.

Die Ratings der Euro-Länder

Belgien

S&P Rating: AA
Ausblick: Negativ
Moody's Rating: Aa3
Ausblick: Negativ
Fitch Rating: AA
Ausblick: Stabil

Deutschland

S&P Rating: AAA
Ausblick: Stabil

Moody's Rating: Aaa
Ausblick: Negativ

Fitch Rating: AAA
Ausblick: Stabil

Estland

S&P Rating: AA-
Ausblick: Stabil

Moody's Rating: A1
Ausblick: Stabil

Fitch Rating: A+
Ausblick: Stabil

Finnland

S&P Rating: AAA
Ausblick: Negativ

Moody's Rating: Aaa
Ausblick: Stabil

Fitch Rating: AAA
Ausblick: Stabil

Frankreich

S&P Rating: AA
Ausblick: Stabil

Moody's Rating: Aa1
Ausblick: Negativ

Fitch Rating: AA+
Ausblick: Stabil

Griechenland

S&P Rating: B-
Ausblick: Stabil

Moody's Rating: Caa3
Ausblick: Stabil

Fitch Rating: B
Ausblick: Stabil

Irland

S&P Rating: BBB+
Ausblick: Positiv

Moody's Rating: Ba1
Ausblick: Negativ

Fitch Rating: BBB+
Ausblick: Stabil

Italien

S&P Rating: BBB
Ausblick: Negativ

Moody's Rating: Baa2
Ausblick: Negativ

Fitch Rating: BBB+
Ausblick: Stabil

Luxemburg

S&P Rating: AAA
Ausblick: Stabil

Moody's Rating: Aaa
Ausblick: Negativ

Fitch Rating: AAA
Ausblick: Stabil

Malta

S&P Rating: BBB+
Ausblick: Stabil

Moody's Rating: A3
Ausblick: Negativ

Fitch Rating: A+
Ausblick: Stabil

Niederlande

S&P Rating: AA+
Ausblick: Negativ

Moody's Rating: Aaa
Ausblick: Negativ

Fitch Rating: AAA
Ausblick: Negativ

Österreich

S&P Rating: AA+
Ausblick: Stabil

Moody's Rating: Aaa
Ausblick: Negativ

Fitch Rating: AAA
Ausblick: Stabil

Portugal

S&P Rating: BB
Ausblick: Stabil

Moody's Rating: Ba2
Ausblick: Positiv

Fitch Rating: BB+
Ausblick: Negativ

Slowakei

S&P Rating: A
Ausblick: Stabil

Moody's Rating: A2
Ausblick: Negativ

Fitch Rating: A+
Ausblick: Stabil

Slowenien

S&P Rating: A-
Ausblick: Stabil

Moody's Rating: Ba1
Ausblick: Negativ

Fitch Rating: BBB+
Ausblick: Negativ

Spanien

S&P Rating: BBB
Ausblick: Stabil

Moody's Rating: Baa3
Ausblick: Stabil

Fitch Rating: BBB
Ausblick: Stabil

Zypern

S&P Rating: B
Ausblick: Positiv

Moody's Rating: Caa3

Ausblick: Negativ

Fitch Rating: B-

Ausblick: Stabil

Der Dax hatte 2012 und 2013 insgesamt 62 Prozent und damit fast doppelt so stark zugelegt wie der EuroStoxx50. In den ersten Monaten des laufenden Jahres büßte er dagegen drei Prozent ein. Der portugiesische Leitindex stieg im gleichen Zeitraum um mehr als 15 Prozent. Ende 2013 hatte Irland den europäischen Rettungsschirm zugeklappt und feierte ein erfolgreiches Comeback am Kapitalmarkt.

Von

rtr

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