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11.04.2006

21:04 Uhr

Drei Personen verhaftet

Verdacht auf Insiderhandel

US-Staatsanwälte haben offenbar ein Ermittlungsverfahren gegen zwei Mitarbeiter von Investmentbanken eingeleitet. Ihnen wird Insiderhandel in Millionenhöhe vorgeworfen.

Merrill-Lynch-Zentrale in New York. Ein Analyst des Hauses soll Firmeninformationen verraten haben. Foto: ap

Merrill-Lynch-Zentrale in New York. Ein Analyst des Hauses soll Firmeninformationen verraten haben. Foto: ap

HB NEW YORK. Wie eine in die Ermittlungen involvierte Person am Dienstag mitteilte, sollen sich ein Mitarbeiter von Goldman Sachs sowie ein Ex-Mitarbeiter der Bank Zugang zu noch nicht veröffentlichten Wirtschaftsnachrichten von Finanzzeitschriften verschafft haben.

Die beiden sollen auch in einen anderen Fall verwickelt sein, in dem ein Merrill-Lynch-Analyst Firmeninformationen über Zukäufe und Fusionen verraten haben soll. Die Beteiligten sollen durch den Insiderhandel einen unerlaubten Gewinn von 6,7 Millionen Dollar erwirtschaftet haben. Weder Merrill Lynch noch Goldman Sachs waren zunächst für eine Stellungnahme zu erreichen.

Der Quelle zufolge sind mindestens drei Personen festgenommen worden. Details zu den beiden Fällen von Insiderhandel wollen die Ermittlungsbehörden noch am Dienstag bekannt geben. Der Fall war mit der Festnahme eines früheren Börsenhändlers im vergangenen Jahr ins Rollen gekommen. Dieser hat sich der Quelle zufolge noch unveröffentlichte, gestohlene Exemplare der Zeitschrift „Business Week“ verschafft.

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