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05.08.2013

09:23 Uhr

Dritter Monat in Folge

Flucht aus Pimco-Fonds hält an

Der Total Return Fund von Pacific Investment Management Co. (Pimco) hat im Juli geschätzte Abflüsse von 7,5 Milliarden Dollar verzeichnen müssen. Verantwortlich dafür ist auch die amerikanische Notenbank.

Der Hauptsitz der Investment-Firma PIMCO in Newport Beach, Kalifornien. Reuters

Der Hauptsitz der Investment-Firma PIMCO in Newport Beach, Kalifornien.

New YorkDaten des Marktforschers Morningstar präsentieren negative Zahlen für den Total Return Fund. Es ist bereits der dritte Monat mit Abflüssen in Folge. Insgesamt verfügte der Fonds den Angaben zufolge Ende Juli über Vermögenswerte von 262 Milliarden Dollar. Pimco ist eine Tochter der deutschen Versicherungskonzerns Allianz aus München.

Die Flucht aus Anleihe-Fonds war durch Äußerungen der US-Zentralbank ausgelöst worden. Fed-Chef Ben Bernanke hatte im Juni erklärt, die Fed werde womöglich noch dieses Jahr damit beginnen, das Volumen ihrer Anleihen-Aufkäufe zu reduzieren. Ein Programm-Abschluss könne bis Mitte 2014 erfolgen. Voraussetzung sei jedoch, dass sich die weltgrößte Volkswirtschaft in dem von der Fed erwarteten Ausmaß erhole.

So legen die Deutschen ihr Geld an

Top 7

Sicherheitsdenken dominiert sehr stark auch die Anlagestrategien männlicher Finanzanleger. 86 Prozent der befragten Männer können sich nicht vorstellen, bei Anlagen für eine höhere Rendite ein höheres Risiko in Kauf zu nehmen. Frauen sind aber offenbar noch sicherheitsorientierter: 96 Prozent von ihnen wollen bei der Geldanlage möglichst kein Risiko eingehen.

Top 6

Trotz des derzeit allgemein niedrigen Zinsniveaus können sich nur neun Prozent der Anleger vorstellen, bei künftigen Finanzanlagen mit einer höheren Risikobereitschaft gegebenenfalls eine höhere Rendite zu erzielen. Mit 91 Prozent legt die Mehrheit der deutschen Sparer einen großen Wert auf Sicherheit.

Top 5

Neben Festgeld und Tagesgeld würden die Verbraucher 2013 auch stärker in Immobilien, Gold und andere Edelmetalle investieren, wenn sie einen größeren Geldbetrag dafür zur Verfügung hätten. Den größten Zuwachs im Vergleich zu 2012 erleben Immobilien. 46 Prozent aller deutschen Anleger würden sich ein Haus oder eine Wohnung anschaffen. Auch die Krisenwährung Gold ist 2013 deutlich beliebter. Knapp 30 Prozent der deutschen Anleger würden sich größere Goldbestände zulegen.

Top 4

Während Frauen tendenziell stärker in Festgeld sowie Tagesgeld investiert sind, meiden sie Aktienanlagen noch in stärkerem Maße als Männer. Bei Fonds sind hingegen nur geringfügige, bei Immobilien, Gold und anderen Edelmetallen sogar überhaupt keine Unterschiede im Anlageverhalten von Männern und Frauen feststellbar.

Top 3

Im Jahr 2012 waren bei den deutschen Anlegern Festgeld und Tagesgeld die beliebtesten Anlageprodukte. Obwohl der Dax in diesem Jahr um rund 30 Prozent zulegte, rangieren börsennotierte Finanzprodukte erst deutlich danach. Gerade einmal jeder fünfte Deutsche investierte sein Geld in Aktien. Darauf folgten Immobilien mit knapp 17 Prozent. Das in der Krise besonders beliebte Anlageobjekt Gold lag mit gerade einmal neun Prozent ebenfalls auf den hinteren Plätzen.

Top 2

Trotz eines weiteren Euro-Krisenjahrs stieg der Dax 2012 auf ein neues Allzeithoch. Knapp die Hälfte (48 Prozent) der deutschen Anleger zeigte sich trotz der guten Kursentwicklung mit der Werteentwicklung ihrer Finanzanlage unzufrieden.

Top 1

Der Anteil der Deutschen, die 2012 einen nennenswerten Geldbetrag angelegt haben, steigt mit zunehmenden Alter erkennbar an. Mit knapp 65 Prozent stellen Deutsche ab 60 Jahren die größte Gruppe der Privatanleger.

Im Juni hatten Investoren insgesamt rund 60 Mrd. Dollar aus US-amerikanischen Anleihe-Fonds abgezogen - das war der höchste Monatswert seit Einführungen entsprechender Statistiken im Jahre 1961, wie aus Hochrechnungen des Investment Company Institute hervorgeht. Beim Total Return Fund war es im Juni zum Rekord-Abzug von 9,9 Mrd. Dollar gekommen.

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